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WirtschaftsBlatt Börse

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Das aktuelle Geschehen an der Wiener Börse und von internationalen Märkten

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Copyright: Wirtschaftsblatt 2008

Autor: Wirtschaftsblatt Online

US-Börsen (Schluss) 2- Kaum verändert nach gemischten Konjunkturdaten

Zum Wochenschluss standen gemischt ausgefallene Konjunkturnachrichten im Blickpunkt an der Wall Street. Enttäuschend fiel das US-Wirtschaftswachstum aus. Im zweiten Quartal legte das US-BIP nur um 2,4 Prozent zu, nachdem Volkswirte einen Zuwachs von 2,6 Prozent erwartet hatten. Zwei andere Indizes brachten allerdings unerwartet gute Ergebnisse. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago hat sich überraschend verbessert. Auch das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima brachte ein unerwartet gutes Ergebnis. Am Dow-Ende sackten die Papiere von Merck & Co. nach Zahlenpräsentation um 1,80 Prozent auf 34,43 Dollar ab. Der Pharmakonzern hatte im zweiten Quartal beim Umsatz nicht die Erwartungen des Marktes erfüllt und geht im Gesamtjahr 2010 sogar von einem Rückgang um 170 Millionen US-Dollar aus. Wegen Irreführung ihrer Aktionäre muss die Citigroup in einem Vergleich mit der SEC 75 Mio. Dollar zahlen. Die SEC sieht es als erwiesen an, dass die Citigroup im Jahr 2007 ihr Engagement in die riskanten zweitklassigen Hypothekenpapiere bewusst positiver dargestellt hat. Citigroup-Aktien fielen um 0,49 Prozent auf 4,10 Dollar. Nach ExxonMobil, ConocoPhillips, Shell und Total meldete auch Chevron einen Gewinnsprung für das zweite Quartal. Die gestiegenen Ölpreise füllen diesem Unternehmen ebenfalls die Kasse. Die Chevron-Aktien befestigten sich um 0,25 Prozent auf 76,21 Dollar Seine Umsatzprognose leicht nach unten revidierte der weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen und begründete das unter anderem mit dem schwachen Euro. Die meisten Produkte hätten sich nicht wie erwartet entwickelt, sagte ein Analyst. Insofern sei das zweite Quartal durchwachsen ausgefallen. Amgen-Papieren legten um 2,17 Prozent auf 54,53 Dollar zu. (Forts.) ste

Freitag, 30.07.2010, 22:26

US-Börsen (Schluss) 2- Kaum verändert nach gemischten Konjunkturdaten

Zum Wochenschluss standen gemischt ausgefallene Konjunkturnachrichten im Blickpunkt an der Wall Street. Enttäuschend fiel das US-Wirtschaftswachstum aus. Im zweiten Quartal legte das US-BIP nur um 2,4 Prozent zu, nachdem Volkswirte einen Zuwachs von 2,6 Prozent erwartet hatten. Zwei andere Indizes brachten allerdings unerwartet gute Ergebnisse. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago hat sich überraschend verbessert. Auch das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima brachte ein unerwartet gutes Ergebnis. Am Dow-Ende sackten die Papiere von Merck & Co. nach Zahlenpräsentation um 1,80 Prozent auf 34,43 Dollar ab. Der Pharmakonzern hatte im zweiten Quartal beim Umsatz nicht die Erwartungen des Marktes erfüllt und geht im Gesamtjahr 2010 sogar von einem Rückgang um 170 Millionen US-Dollar aus. Wegen Irreführung ihrer Aktionäre muss die Citigroup in einem Vergleich mit der SEC 75 Mio. Dollar zahlen. Die SEC sieht es als erwiesen an, dass die Citigroup im Jahr 2007 ihr Engagement in die riskanten zweitklassigen Hypothekenpapiere bewusst positiver dargestellt hat. Citigroup-Aktien fielen um 0,49 Prozent auf 4,10 Dollar. Nach ExxonMobil, ConocoPhillips, Shell und Total meldete auch Chevron einen Gewinnsprung für das zweite Quartal. Die gestiegenen Ölpreise füllen diesem Unternehmen ebenfalls die Kasse. Die Chevron-Aktien befestigten sich um 0,25 Prozent auf 76,21 Dollar Seine Umsatzprognose leicht nach unten revidierte der weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen und begründete das unter anderem mit dem schwachen Euro. Die meisten Produkte hätten sich nicht wie erwartet entwickelt, sagte ein Analyst. Insofern sei das zweite Quartal durchwachsen ausgefallen. Amgen-Papieren legten um 2,17 Prozent auf 54,53 Dollar zu. (Forts.) ste

Freitag, 30.07.2010, 22:26

US-Börsen im Verlauf mit leichterer Tendenz - BIP-Daten belasten

Bis 19.45 Uhr MEZ fiel der Dow Jones Industrial Index 48,37 Zähler oder 0,46 Prozent auf 10.418,79 Einheiten. Der S&P-500 Index verlor 4,75 Punkte oder 0,43 Prozent auf 1.096,78 Zähler. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich um 6,18 Zähler (minus 0,27 Prozent) auf 2.245,51 Einheiten. Unter den an der New York Stock Exchange gelisteten Titel standen sich bisher 1.434 Gewinner und 1.506 Verlierer gegenüber. 126 Werte notierten unverändert. Bis zum oben genannten Zeitpunkt wurden rund 498,78 Mio. Aktien umgesetzt. Nach ExxonMobil, ConocoPhillips, Shell und Total meldete auch Chevron einen Gewinnsprung für das zweite Quartal. Die gestiegenen Ölpreise füllen diesem Unternehmen ebenfalls die Kasse. Die Chevron-Aktien fielen dennoch um 0,84 Prozent auf 75,36 Dollar. Seine Umsatzprognose leicht nach unten revidierte der weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen und begründete das unter anderem mit dem schwachen Euro. Die meisten Produkte hätten sich nicht wie erwartet entwickelt, sagte ein Analyst. Insofern sei das zweite Quartal durchwachsen ausgefallen. Amgen-Papieren legten um 1,97 Prozent auf 54,42 Dollar zu. Am Dow-Ende sackten die Papiere von Merck & Co. um 1,97 Prozent auf 34,37 Dollar ab. Der Pharmakonzern hatte im zweiten Quartal beim Umsatz nicht die Erwartungen des Marktes erfüllt und geht im Gesamtjahr 2010 sogar von einen Rückgang um 170 Millionen US-Dollar aus. (Schluss) ste

Freitag, 30.07.2010, 20:09

Christ Water-HV hat Squeeze-Out zu 2,10 Euro je Aktie beschlossen

Die Hauptversammlung der Christ Water Technology AG (CWT) hat am Freitag erwartungsgemäß das Squeeze-Out der verbliebenen Aktionäre beschlossen. Geboten werden 2,10 Euro je Aktie als Barabfindung, teilte das Unternehmen am Abend ad hoc mit. Die kanadische GLV Inc. hält über ihre in Wien ansässige Tochter Eimco Water Technologies GmbH. über 90 Prozent an Christ.

Freitag, 30.07.2010, 19:28

Schweizer Börse schließt nach Wechselbad der Gefühle im Minus

Auch in der Schweiz machte sich am Freitag Konjunkturpessimismus breit: Das US-BIP zog den Züricher Leitindex runter, der Einkaufsmanagerindex und die Konsumentenstimmung sorgten für Belebung. Ein Plus ging sich aber nicht mehr aus.

Freitag, 30.07.2010, 19:08

Europas Börsen schließen mehrheitlich mit Abgaben

Im Licht gemischt ausgefallener US-Konjunkturdaten haben die europäischen Aktienmärkte am Freitag mehrheitlich im Minus geschlossen. Während die europäischen Leitbörsen bis zur Veröffentlichung der US-Konjunkturdaten stärker fielen, konnten sie sich nach den Zahlen erholen, gingen trotzdem mit Verlusten aus dem Handel. Der Euro-Stoxx 50 sank um 0,39%. Zunächst lösten die überraschend schwach ausgefallenen Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA noch einen Ausverkaufsschub aus. Zwei weitere Indizes brachten allerdings unerwartet gute Ergebnisse mit sich, was die Stimmung in Europa anhob. Für Gesprächsstoff in den Handelsräumen sorgten vor allem französische Aktien. An der Spitze des Euro-Stoxx 50 zum Beispiel notierten Schneider Electric-Papiere mit einem Plus von 2,43%. Ebenfalls nach erfreulichen Zahlen stiegen Renault um 1,75% und Total um 0,94%. Jeweils nach enttäuschenden Zahlen fielen der Baustoffkonzern Lafarge um 3,9%, der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent stiegen um 11,07%.

Freitag, 30.07.2010, 19:06

Europas Börsen schließen mehrheitlich mit Abgaben

Der Euro-Stoxx 50 sank um 0,39 Prozent auf 2.742,14 Punkte. Der CAC-40-Index in Paris ermäßigte sich um 0,24 Prozent auf 3.643,14 Punkte und der FT-SE 100 in London gab um 1,05 Prozent auf 5.258,02 Punkte nach. Zunächst lösten die überraschend schwach ausgefallenen Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA noch einen Ausverkaufsschub aus. Zwei weitere Indizes, die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago und das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima, brachten allerdings unerwartet gute Ergebnisse mit sich. Diese hoben die Stimmung an den europäischen Börsen wieder und befestigten die europäischen Leitindizes. Schlussendlich reichte es aber mit Ausnahme des DAX nicht mehr für Kursgewinne. Für Gesprächsstoff in den Handelsräumen sorgten vor allem französische Aktien. An der Spitze des Euro-Stoxx 50 zum Beispiel notierten Schneider Electric-Papiere mit 2,43 Prozent im Plus bei 88,50 Euro. Der Elektronikkonzern hatte den Gewinn im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt. Nach Unternehmenszahlen stand auch ein anderes französisches Unternehmen im Fokus der Anleger. Der Autobauer Renault schreibt wieder schwarze Zahlen und konnte seinen Umsatz um 23,1 Prozent auf 19,7 Mrd. Euro steigern. Die Ergebnisse übertrafen die zu Jahresbeginn festgelegten Ziele. Im Tagesverlauf konnten Renault-Papiere um 1,75 Prozent auf 34,24 Euro zulegen. Das Baustoffunternehmen Lafarge senkte hingegen wegen unsicherer Aussichten seine Gewinnprognosen. Zudem kündigte das Unternehmen nach schwachen Umsätzen eine Kürzung der Investitionen an. Die wirtschaftliche Lage sei von Land zu Land verschieden, räumte der Weltmarktführer aus Frankreich ein. Lafarge-Titel fielen um 3,89 Prozent auf 41,80 Euro. Weiterhin negative Zahlen kommen vom angeschlagenen Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent. Unterm Strich stand für April bis Juni ein Verlust von 184 Mio. Euro. Alcatel-Lucent konnte im zweiten Quartal seine Umsätze gegenüber dem ersten Quartal um gut 1...

Freitag, 30.07.2010, 19:06

Schluss in Wien: Erste und US-BIP - Voila, ein Minus

Es kam wie es kommen musste: Angesichts der schwachen US-Konjunkturdaten und der Perfromance der Erste Group blieb zu Wochenschluss ein Minus als Vorzeichen des ATX.

Freitag, 30.07.2010, 18:37

Ölriesen lassen Muskeln spielen - BP ist der "Spargeltarzan"

Die Ölriesen überflügelten sich in der aktuellen Earning Season mit glänzenden Ergebnissen. Nur einer muss danebenstehen und zusehen, wie die Konkurrenz Kasse macht.

Freitag, 30.07.2010, 16:57

Chevron verdreifacht Gewinn dank teurem Öl

Die gestiegenen Ölpreise füllen den Energiekonzernen die Kasse. Nach ExxonMobil, ConocoPhillips, Shell und Total meldete am Freitag auch Chevron einen Gewinnsprung für das zweite Quartal. Das Ergebnis verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 5,4 Mrd. Dollar (4,1 Mrd. Euro). "Wir hatten ein weiteres erfolgreiches Quartal", sagte Chevron-Chef John Watson. Mit der wirtschaftlichen Erholung waren auch die Ölpreise gestiegen: Ein Fass der US-Sorte WTI war vor einem Jahr teils noch für unter 60 Dollar zu haben. Aktuell kostet ein Fass fast 78 Dollar. Der Chevron-Umsatz stieg in Folge um 29 Prozent auf 51,1 Mrd. Dollar. Selbst das lange problematische Raffineriegeschäft erholte sich deutlich. Gewinnbringer ist und bleibt aber mit Abstand die Förderung von Öl und Gas. Die guten Zahlen fallen in eine Zeit, in der die Branche kritisch beäugt wird. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat die Frage aufgeworfen, ob Tiefseebohrungen noch vertretbar sind.

Freitag, 30.07.2010, 16:53

Chevron mit Gewinnflut

Während BP gegen die Ölverschmutzung kämpft, kämpft Chevron mit einer Gewinnexplosion. Höhere Ölnotierungen spülten dreimal mehr Gewinn im Quartal in die Kassen als im Jahr zuvor.

Freitag, 30.07.2010, 16:08

Euro am Nachmittag etwas schwächer

Leichter gegenüber dem EZB-Richtkurs vom Donnerstag und auch etwas schwächer zum Niveau von heute in der Früh zeigte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar am frühen Freitagnachmittag. Auch gegenüber den Richtwerten der übrigen Leitwährungen tendierte der Euro mit Kursverlusten. Die Gemeinschaftswährung konnte ihre Verlaufsverluste am frühen Nachmittag zum Teil wieder aufholen und stieg von 1,2980 bis in die Region bei 1,3060 Dollar. Aktuell bewegt sich der Euro nach Bekanntgabe von etwas schwächer als erwartet ausgefallenen Daten zum US-Wirtschaftswachstum im Bereich von 1,3030 Dollar. Marktteilnehmer hoffen auf zusätzliche Impulse von den noch anstehenden US-Konjunkturdaten. Als wichtigen Punkt nach oben nannte ein Händler 1,3120 Dollar. Der Richtkurs des US-Dollar gegen den Euro wurde heute von der EZB mit 1,3028 (zuletzt: 1,3069) USD festgestellt und liegt damit 9,57 Prozent oder 0,1378 Einheiten unter dem Ultimowert 2009 von 1,4406 USD.

Freitag, 30.07.2010, 15:42

Wiener Börse im Verlauf weiterhin schwach

Die Wiener Börse hat sich heute, Freitag, am Nachmittag bei durchschnittlichem Volumen mit schwacher Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.481,17 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 1,01 Prozent. Marktteilnehmer warten auf neue Impulse von der Eröffnung an der Wall Street sowie den am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten. Nach Meinung von Marktbeobachtern drücken aktuell Sorgen um die US-Wirtschaft auch auf die europäischen Aktienmärkte. Die Aktien der Erste Group standen bis dato im Fokus. Die Titel des Instituts rutschten nach Vorlage von Ergebnissen um 4,61 Prozent ins Minus auf 30,96 Euro. Der Konzern hat im ersten Halbjahr einen um 4,1 Prozent gesunkenen Nettogewinn erzielt und lag damit leicht unter den Analystenerwartungen. Beim Betriebsergebnis legte die Bank hingegen um zwölf Prozent zu. Die Kredit-Risikokosten nahmen um 21,5 Prozent zu. In einem schwachen europäischen Branchenumfeld gaben Raiffeisen International um 2,34 Prozent auf 34,92 Euro nach.

Freitag, 30.07.2010, 15:14

Erste Group: Gewinn sinkt, Risikovorsorge steigt – Aktie fällt

Mit Ausnahme der Ukraine und Serbiens schrieb die Erste Group in allen Ländern schwarze Zahlen. Das Staatskapital will CEO Andreas Treichl möglichst bald loswerden. Ein Kapitalerhöhung steht nicht zur Debatte.

Freitag, 30.07.2010, 15:00

US-Börsen im Minus erwartet

Der Future auf den Dow Jones Industrial Average (DJIA) verlor bis 14.35 Uhr 0,76 Prozent, nachdem der US-Leitindex schon am Vortag 0,29 Prozent auf 10.467,16 Punkte eingebüßt hatte. Der Future auf den Nasdaq-100-Index sank um 0,79 Prozent. Für den Technologiewerte-Index war es am Donnerstag um 0,66 Prozent auf 1.860,30 Punkte nach unten gegangen. Im Fokus sind etwa Merck & Co. Der Pharmakonzern hatte beim Umsatz nicht die Erwartungen des Marktes erfüllen können und geht im Gesamtjahr 2010 sogar von einen Rückgang um 170 Millionen US-Dollar aus. Vorbörslich zeigten sich die Titel etwas schwächer. Seine Umsatzprognose für 2010 leicht nach unten revidiert hat der weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen und begründete das unter anderem mit dem schwachen Euro. Amgen-Papieren brachte das vorbörslich ein Minus von mehr als einem Prozent ein. Vor dem Handelsstart bewegt waren auch die Aktien von Chevron Corp. nach Zahlen. Sie gaben um 1,21 Prozent nach. Unter Druck geraten könnten Anteilsscheine von Oracle, nachdem das US-Justizministerium angeblich eine Klage gegen den Konzern eingereicht hat. Vorgeworfen wird Oracle, bei einem Softwarevertrag, der von 1998 bis 2006 galt, falsche Angaben zu Preisen gemacht zu haben. Der Unterhaltungskonzern Walt Disney hat unterdessen nach monatelangen Verhandlungen das Hollywood-Studio Miramax an eine Gruppe von Investoren um den kalifornischen Bauunternehmer Ronald Tutor verkauft. Der Preis liegt bei mehr als 660 Millionen Dollar. Die Aktien des Biotech-Unternehmens Geron sprangen vorbörslich um mehr als 14 Prozent nach oben. Die US-Arzneimittelbehörde hatte ein Verbot für Versuche im Zusammenhang mit einer auf Stammzellen basierenden Therapie aufgehoben. (Schluss) dan/ger

Freitag, 30.07.2010, 14:56

Disney verkauft Hollywood-Studio Miramax an Baulöwen

Das Hollywood-Studio Miramax hat nach monatelangem Geschacher einen neuen Besitzer gefunden. Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney verkauft das Studio, das Blockbuster wie "Der englische Patient", "Pulp Fiction" oder "Shakespeare in Love" hervorgebracht hat, an eine Gruppe von Investoren um den kalifornischen Bauunternehmer Ronald Tutor. Der Preis liegt bei mehr als 660 Mio. Dollar. "Obwohl wir sehr stolz auf die herausragenden Leistungen von Miramax sind, sieht unsere aktuelle Strategie vor, uns auf die Entwicklung großartiger Filme unter unseren Marken Disney, Pixar und Marvel zu konzentrieren", begründete Konzernchef Robert Iger den Verkauf. Um das Geschäft stemmen zu können, hat sich Tutor mit dem Finanzinvestor Colony Capital und anderen Geldgebern zusammengetan. "Ich bin hocherfreut und fühle mich geehrt, die Miramax-Filmbibliothek zu übernehmen", sagte Tutor. Er hatte sich in den vergangenen Wochen als Sieger eines Bieterwettstreits herauskristallisiert.

Freitag, 30.07.2010, 14:56

HTP-Fabrik in Neudörfl bleibt bestehen

Die Region Neudörfl im Burgenland kann aufatmen: Das dortige HTP-Electronics-Werk mit rund 80 Arbeitsplätzen wird vom Mutterunternehmen HTI High Tech Industries AG doch nicht geschlossen.

Freitag, 30.07.2010, 14:55

Ackermanns Gehalt ist wieder Spitze

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist der Spitzenverdiener unter den Managern der Dax-Unternehmen.

Freitag, 30.07.2010, 14:47

Eni verkauft Beteiligung an Gasleitung TAG an staatliche Förderbank

Der italienische Energiekonzern Eni will seine Beteiligungen an der Trans-Austria-Gasleitung (TAG) an Italiens staatliche Förderbank Cassa Depositi e Prestiti verkaufen. Der Deal soll nach Angaben des Finanzdirektors der Gruppe, Alessandro Bernini, bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Damit sollen künftig alle italienischen Gasbetreiber Zugang zur Infrastruktur erhalten. Der Kaufpreis für die Eni-Anteile von 89 Prozent an der TAG muss noch fixiert werden, wird aber auf rund 800 Mio. Euro geschätzt. Die OMV hält 11 Prozent an der TAG. Eni will mit dem TAG-Verkauf eine Strafe der EU abwenden, die dem italienischen Energiekonzern vorgeworfen hatte, beim Betrieb von Gasleitungen den freien Wettbewerb in der Union behindert zu haben. Deswegen lief in Brüssel bisher ein Kartellverfahren gegen Eni. Daraufhin hatte sich der italienische Konzern im vergangenen Februar bereiterklärt, seine Beteiligungen an drei internationalen Gas-Pipelines zu verkaufen.

Freitag, 30.07.2010, 14:24

Ungesunde Entwicklung bei Merck

Der US-Pharmariese verzeichnet im zweiten Quartal trotz einer Umstazverdoppelung einen Gewinnrückgang.

Freitag, 30.07.2010, 14:23

Analysten lassen Erste Group weiter bröckeln

Die Aktie der Este Group gibt am frühen Nachmittag nochmals nach, die Analysten setzen die Aktie weiter unter Druck. Dafür ist die VIG-Aktie der Analysten Liebling.

Freitag, 30.07.2010, 14:00

Europas Leitbörsen zu Mittag mit leichten Verlusten

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 verlor 18,30 Einheiten oder 0,66 Prozent auf 2.734,63 Punkte. An der Euro-Stoxx-Spitze notierte der Elektronikkonzern Schneider Electric (plus 2,05 Prozent). Das Unternehmen konnte den Gewinn im ersten Halbjahr mehr als verdoppeln. Das Schlusslicht hingegen bildete die Telecom Italia mit einem Abschlag von 2,68 Prozent. Einem Börsianer zufolge war es ein Kampf zwischen Skepsis hinsichtlich makroökonomischer Daten und positiven Unternehmenszahlen. Es entstehe ein Eindruck, dass die US-Notenbank Fed auf enttäuschende Zahlen gerade zu vorbereite. Die Veröffentlichung der Daten des US-Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal werde Licht ins Dunkel bringen. Im Minus tendierte der deutsche Baustoffkonzern HeidelbergCement (minus 3,61 Prozent). Dabei half auch nicht, dass HeidelbergCement in der Früh einen Umsatzanstieg (9,5 Prozent) im zweiten Quartal veröffentlichte. Das Unternehmen übertraf überwiegend die Schätzungen der Analysten. Die WestLB überdenkt nun ihre bisherige "Neutral"-Einstufung nach Zahlen. Der französische Wettbewerber Lafarge senkte seine Gewinnprognosen und kündigte nach schwachen Umsätzen zudem eine Kürzung der Investitionen an. Lafarge-Titel lagen bei 41,63 Euro 4,28 Prozent im Minus. Wieder in der Gewinnzone ist der Autobauer Renault. Das Nettoergebnis belief sich im ersten Halbjahr auf 823 Mio. Euro nach einem Minus im Vorjahreszeitraum von 2,7 Mrd. Euro. Der Umsatz stieg um 23,1 Prozent auf 19,7 Mrd. Euro. Die Ergebnisse übertreffen die am Jahresanfang gesteckten Ziele. Renault-Papiere tendierten zu Mittag mit einem Aufschlag von 0,83 Prozent bei 33,93 Euro. Unterdessen verkauft der Stromversorger Electricite de France (EdF) seine Stromnetze in Großbritannien an eine Gruppe asiatischer Investoren. Cheung Kong Infrastructure (CKI) sowie Hongkong Electric wollen die Netze für umgerechnet knapp 7 Mrd. Euro ...

Freitag, 30.07.2010, 13:56

Treichl versteht Profumo

Der Chef der börsenotierten Erste Group, Andreas Treichl, kann verstehen, dass die italienische Bank Austria-Mutter UniCredit wegen der österreichischen Bankensteuer Wien als Standort der Osteuropa-Zentrale des Konzerns in Frage stellt.

Freitag, 30.07.2010, 13:38

Marketmail: Alle Augen auf das US-BIP... und die Erste

Das Gespenst eines US-Double Dip will einfach nicht verschwinden und die Erste Group schmerzt den ATX.

Freitag, 30.07.2010, 13:26

Für den Total-Gewinn läuft es wie geschmiert

Der französische Ölkonzern hat mehr Öl gefördert, Der Gewinn im zweiten Quartal schnellt um 72 Prozent auf fast drei Milliarden Euro nach oben.

Freitag, 30.07.2010, 13:06