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Opernball gerettet
Beugte sich Lugner dem Treichl-Stürgkh-Diktat?
Offenbar sind die wilden Jahre von Richard Lugner vorbei oder er hat sich von der Drohung
der Opernball-Organisatorin, Desiree Treichl-Stürgkh, beeindrucken lassen. Bekannter
Weise hatte diese dem umtriebigen Baumeister angedroht ihm keine Opernballloge mehr
zu geben, nachdem er im Vorjahr mit dem Betthupferl von Silvio Berlusconi, der rassigen
Marokkanerin Ruby Rubacuori, am Ball der Bälle erschienen war.
Diese Woche ließ Lugner die Opernball-Bombe platzen und gab seinen diesjährigen Opern-
ballgast bekannt. Es ist der abgehalfterte Hollywoodstar Brigitte Nielsen, samt ihrem 30 Jahre jüngeren Busen. Die zurzeit amtierende Dschungelcamp-Königin ist offenbar ein gern gesehener Gast auf dem Wiener Opernball. Zumindest brauchen etliche „hochgeschnackselte Schabracken“ der High Society keine Neidgefühle mehr zu hegen, denn Nielsen hat wie sie, ihre besten Zeiten ebenfalls längst hinter sich gelassen.
Karikatur: Koechlin
Lugner: „ Hey Red Sonja, gib mir auch einen Wurm!“ Nielson: „Was geht los da rein?“
Aber Lugner könnte noch einen draufsetzen, um dem gewandelten Sittenbild unserer Gesell-
schaft ausreichend Rechnung tragen zu können. Er sollte doch nächstes Jahr mit einem Schwulen oder einer Transe auf dem Wiener Opernball erscheinen. Dieser sexuell orientiertePersonenkreis ist zurzeit sehr „in“, wie dies durch das derzeitige Bildungsprogramm des ORF (Österreichischer Rotfunk) unter Beweis gestellt wird.
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2012-02-05
Sonntag, 5.02.2012, 10:28
ACTA: Die Katze im Sack (Gastkommentar vibe.at, Michael Bauer)
ACTA-Schwerpunktwoche bei neuwal: Gastkommentare mit Standpunkten, Meinungen und Ansichten von Menschen aus Politik und Gesellschaft. Heute auf der Contra-Seite: Michael Bauer für den Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT).
Sonntag, 5.02.2012, 09:25
Vor den Toren von Stuttgart ...
Am 4. Februar 1738 wird Joseph Süß Oppenheimer vor den Toren von Stuttgart an einem 12 Meter hohen Galgen erwürgt und jahrelang in einem Käfig dort hängen gelassen. Das an ihm begangene Verbrechen war den Nazis noch nicht genug. Die traurige Geschichte wurde in einem antisemitischen Hetzfilm weiter gefälscht. ...
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Vorarlberger Naturfreunde: Kulturwanderung: 4. Februar
4.2.08/4.2.12/
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Vorarlberger Naturfreunde: Kulturwanderung: 4. Februar
4.2.08/4.2.12/
Samstag, 4.02.2012, 22:53
Mehr Elektrosmog durch neue Stromzähler
Kritik an vorauseilendem Gehorsam
Die geplante flächendeckende Einführung von "intelligenten Stromzählern", so genanntenSmartMetern, kann nach Ansicht des Referates für Umweltmedizin der Österreichischen
Ärztekammer (ÖÄK) zu gesundheitlichen Folgen führen. Die Übertragung der Daten führe
zu einer signifikant steigenden Belastung mit Elektrosmog, heißt es in einer heutigen Aus-
sendung.
Die ÖÄK appelliert nun an das zuständige Wirtschaftsministerium, die Gesundheitsrelevanz
der neuen Technik im vorliegenden Gesetzesentwurf zu berücksichtigen, anstatt in "voraus-
eilendem Gehorsam" eine an sich unverbindliche EU-Verordnung umzusetzen.
Auf Wunsch von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sollen bis 2018 mindestens 95 Prozent aller österreichischen Haushalte mit den neuen Stromzählern ausgestattet sein, die ersten SmartMeter sollen bis Ende 2014 installiert werden. Der Minister verspricht sich davon eine Reduktion des Stromverbrauchs.
Die zur Verfügung stehenden Übertragungsmöglichkeiten wie Funk oder die Übertragung
über das Stromnetz selbst (Powerline Communication, kurz PLC) führen zu gesundheits-
schädlichem Elektrosmog. Bei Powerline Communication kommt dazu, dass die vorhand-
enen elektrischen Leitungen und die daran angeschlossenen Geräte nun vermehrt Elektro-
smog (elektrische Felder im Kilohertzbereich) abgeben.
Gesundheitsschädliche Folgen möglich
Die WHO hat 2001 niederfrequente Magnetfelder sowie 2011 auch hochfrequente elektro-magnetische Felder als möglicherweise krebserregend für den Menschen eingestuft. Für
Zwischenfrequenzen im Kilohertzbereich, wie sie bei der in Österreich favorisierten PLC-
Anbindung vom Trafo zum Smart Meter auftreten, liegen Daten aus den USA vor, die
ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko zeigen.
Auch ein vermehrtes Auftreten so genannter Multisystemerkrankungen – dabei sind mehrere Organe bzw. funktionelle Systeme gleichzeitig betroffen - ist denkbar. Die Folgen: Erschöpfungszustände, Lernprobleme, Depressionen usw.
In mehreren Bezirken Kaliforniens wurde die Installation der SmartMeter mittlerweile vor-erst auf Eis gelegt, da die zuständigen Gesundheitsbehörden entsprechende Bedenken geäußert haben. Auch in weiteren US-Bundesstaaten sowie in Teilen Kanadas und Frank-reich wachsen die Vorbehalte gegen SmartMeter.
Die Verantwortlichen im Wirtschaftsministerium sollten daher die zu erwartenden gesund-heitlichen Folgen berücksichtigen, bevor sie im vorauseilendem Gehorsam eine an sich unverbindliche EU-Verordnung umsetzen.
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2012-02-04
Samstag, 4.02.2012, 21:57
Minister Töchterle soll sich den Realitäten vor Ort stellen
Wien (OTS) – „Die Gründung eigener Medizinischer Universitäten und ihre Ausgliederung aus den Stammuniversitäten erzwang den Aufbau eigener Binnenstrukturen in der Verwaltung. Die Investitionen in Personal und Räumlichkeiten verursachten beträchtliche Mehrkosten, die vom Bund nur unzureichend ausgeglichen wurden“, erläutert der … Weiterlesen →
Samstag, 4.02.2012, 14:37
Wahlumfrage Österreich: SPÖ 29, ÖVP 25, FPÖ 24, GRÜNE 14, BZÖ 4 (Gallup, 04.02.2012)
Eine aktuelle Sonntagsfrage von Gallup auf oe24.at sieht die SPÖ mit 29 % voran. Die FPÖ (24 %) verliert in der Wahlumfrage Platz 2 an die ÖVP (25 %). Befragt wurden 800 Personen.
SPÖ liegt bei ...
SPÖ liegt bei ...
Samstag, 4.02.2012, 13:43
„Hitler-Wein“ und „Schnaps vom Führer“ ohne Konsequenzen?
Der Staatsanwalt in Feldkirch sieht keinen Handlungsbedarf, wenn jemand „Hitler-Wein“, „Schnaps vom Führer“ und „Nostalgische Flaschen von ehemals geschichtlichen Größen“ über das Internet verkaufen will. Ich schon. Nach einem Hinweis von Karl Öllinger habe ich auf diesem Blog über den Vorfall berichtet: Götzis: „Schnaps vom Führer“.
Man fragt sich, was es in Österreich noch braucht, um angeklagt zu werden!
Laut Staatsanwaltschaft ist eine Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz „nicht erweislich“. Der Mann habe die Produkte im Internet entdeckt und lediglich geglaubt, eine gute Geschäftsidee gefunden zu haben. Hinweise auf eine nationalsozialistische Gesinnung gebe es nicht. Ah so! Nur eine Geschäftsidee?
Der Mann hat offen die Hakenkreuzfahne verwendet, hat selbst stolz auf seine Kontakte zum stramm rechten Kopp-Verlag hingewiesen. Ich werde die Sache so sicher nicht akzeptieren und in dieser Sache eine parlamentarische Anfrage an Justizministerin Beatrix Karl einbringen. Immerhin widerspricht sich der Staatsanwalt selbst, wenn er zugibt, dass der Verkauf von Produkten mit Nazi-Symbolen in Österreich nicht zulässig ist.
Zudem sind ja möglicherweise auch zwei Verwaltungsstraftatbestände erfüllt. Laut EGVG wird die Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut im Sinne des Verbotsgesetzes pönalisiert und im Gegensatz zum Verbotsgesetz ist hier nicht der besondere Vorsatz des Täters notwendig, die Zielsetzungen des Nationalsozialismus propagieren zu wollen. Es genügt hier, dass die Tat objektiv als öffentliches Ärgernis erregender Unfug bestimmter Art empfunden wird. Und auch § 1 des Abzeichengesetzes kommt in Frage. Hier wird das öffentliche Tragen, zur Schau stellen oder Verbreiten des Hakenkreuzsymboles vom Verbot mitumfasst.
Man fragt sich, was es in Österreich noch braucht, um angeklagt zu werden!
Laut Staatsanwaltschaft ist eine Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz „nicht erweislich“. Der Mann habe die Produkte im Internet entdeckt und lediglich geglaubt, eine gute Geschäftsidee gefunden zu haben. Hinweise auf eine nationalsozialistische Gesinnung gebe es nicht. Ah so! Nur eine Geschäftsidee?
Der Mann hat offen die Hakenkreuzfahne verwendet, hat selbst stolz auf seine Kontakte zum stramm rechten Kopp-Verlag hingewiesen. Ich werde die Sache so sicher nicht akzeptieren und in dieser Sache eine parlamentarische Anfrage an Justizministerin Beatrix Karl einbringen. Immerhin widerspricht sich der Staatsanwalt selbst, wenn er zugibt, dass der Verkauf von Produkten mit Nazi-Symbolen in Österreich nicht zulässig ist.
Zudem sind ja möglicherweise auch zwei Verwaltungsstraftatbestände erfüllt. Laut EGVG wird die Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut im Sinne des Verbotsgesetzes pönalisiert und im Gegensatz zum Verbotsgesetz ist hier nicht der besondere Vorsatz des Täters notwendig, die Zielsetzungen des Nationalsozialismus propagieren zu wollen. Es genügt hier, dass die Tat objektiv als öffentliches Ärgernis erregender Unfug bestimmter Art empfunden wird. Und auch § 1 des Abzeichengesetzes kommt in Frage. Hier wird das öffentliche Tragen, zur Schau stellen oder Verbreiten des Hakenkreuzsymboles vom Verbot mitumfasst.
Samstag, 4.02.2012, 12:40
Kino- Abend als Dankeschön
Zu insgesamt fünf Kinoabende darf ich wieder gemeinsam mit meinem Team alle engagierten Damen in der ÖVP Burgenland einladen. Damit ist ein Dankeschön für ihre Arbeit im Sinne unserer großen ÖVP- Familie verbunden. Die Termine: 7. Feber im Cineplexx Mattersburg für die Bezirke Eisenstadt und Mattersburg 8. Feber im Nationalpark- Kino Illmitz für den Bezirk [...]
Samstag, 4.02.2012, 11:50
Video zum Wochenende
Samstag, 4.02.2012, 11:00
ACTA – “Ein neues Abkommen ist überflüssig” (Gastkommentar Dr. Hans Zeger)
ACTA-Schwerpunktwoche bei neuwal: Gastkommentare mit Standpunkten, Meinungen und Ansichten von Menschen aus Politik und Gesellschaft. Heute auf der Contra-Seite: Dr. Hans Zeger, internationaler Experte für Datenschutz.
Samstag, 4.02.2012, 09:42
Skitouren mit Öffis
Der Alpenverein Innsbruck gibt seit einigen Jahren eine wunderbare Broschüre zu Skitouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Innsbruck heraus, die gibt's hier zum Download. Die ein oder andere Skitour mit Öffis habe ich selbst auch hier gesammelt.
Anlässlich der Neuauflage der Broschüre hat der Alpenverein nun Forderungen an die Politik für SkitourengeherInnen rund um Innsbruck veröffentlicht:
"Weitere Verbesserungen – die Politik ist gefordert!
Auch wenn sich die Erreichbarkeiten sowie das öffentliche Netz im Großraum Innsbruck in den letzten Jahren durchaus verbessert hat, ist die Politik gefordert, weitere Verbesserungen anzustreben:
1) Die Skitourenhochburg Lüsenertal/Praxmar muss auch in den Wintermonaten mit dem Postbus erreichbar sein.
2) Einige Täler, wie das Valser- oder Schmirntal, weisen an den Wochenenden schlechte Erreichbarkeiten auf.
3) SkitourengeherInnen sollten ebenso wie Alpinschifahrer kostenlos mit Skibussen bzw. mit jenen vom Land geförderten Buslinien transportiert werden.
Darüber hinaus streben das Postbus-Regionalmanagement, das ÖBB-Regionalmanagement und die IVB, in Zusammenarbeit mit dem Oesterreichischen Alpenverein ein einheitliches und attraktiven Tarifsystem für SkitourengeherInnen bzw. Bergsportler an."
Diesen Forderungen kann ich mich nur allesamt anschließen und ich werde versuchen, zu ihrer Umsetzung beizutragen. Menschen, die gesunden und nachhaltigen Sport machen und dabei auch noch ohne Auto unterwegs sind, das ist wahrscheinlich unsere Idealvorstellung von sportpolitisch Wünschenswertem. Und wenn Tirol diese wunderbare Möglichkeit bietet, dann müssen wir sie möglichst unterstützen.
Anlässlich der Neuauflage der Broschüre hat der Alpenverein nun Forderungen an die Politik für SkitourengeherInnen rund um Innsbruck veröffentlicht:
"Weitere Verbesserungen – die Politik ist gefordert!
Auch wenn sich die Erreichbarkeiten sowie das öffentliche Netz im Großraum Innsbruck in den letzten Jahren durchaus verbessert hat, ist die Politik gefordert, weitere Verbesserungen anzustreben:
1) Die Skitourenhochburg Lüsenertal/Praxmar muss auch in den Wintermonaten mit dem Postbus erreichbar sein.
2) Einige Täler, wie das Valser- oder Schmirntal, weisen an den Wochenenden schlechte Erreichbarkeiten auf.
3) SkitourengeherInnen sollten ebenso wie Alpinschifahrer kostenlos mit Skibussen bzw. mit jenen vom Land geförderten Buslinien transportiert werden.
Darüber hinaus streben das Postbus-Regionalmanagement, das ÖBB-Regionalmanagement und die IVB, in Zusammenarbeit mit dem Oesterreichischen Alpenverein ein einheitliches und attraktiven Tarifsystem für SkitourengeherInnen bzw. Bergsportler an."
Diesen Forderungen kann ich mich nur allesamt anschließen und ich werde versuchen, zu ihrer Umsetzung beizutragen. Menschen, die gesunden und nachhaltigen Sport machen und dabei auch noch ohne Auto unterwegs sind, das ist wahrscheinlich unsere Idealvorstellung von sportpolitisch Wünschenswertem. Und wenn Tirol diese wunderbare Möglichkeit bietet, dann müssen wir sie möglichst unterstützen.
Samstag, 4.02.2012, 08:00
Traumfrau gesucht
Schlauer sucht Frau
Nachfolgendes Inserat haben wir in der heutigen Ausgabe der Kronen Zeitung entdeckt.Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 03.02.12)
Diesen Wunsch haben vermutlich viele Männer. Aber ob das Inserat zielführend sein wird,
wagen wir zu bezweifeln. Aber wie heißt es so schön: „Probieren geht über Studieren!“
*****
2012-02-03
Freitag, 3.02.2012, 22:32
Alleinpächter der Doppelmoral
Langsam lichten sich die Nebel um SPÖ- und Grünen-Nazivergleiche
Ein altes Sprichwort besagt: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.“Diese Binsenwahrheit scheint nun zuzutreffen, wenn man sich die Aussagen von diversen
SPÖ- und Grünpolitikern zu Gemüte führt. Thema ist die angebliche Pogromvergleichs-Aus-
sage des FPÖ-Chefs am WKR-Ball, die ein Standard-Reporter gehört haben will.
Die SPÖ und die Grünen dürften ohnehin Alleinpächter der Doppelmoral sein, wenn man ihre gekünstelte Aufregung um den angeblichen Strache-Sager in Betracht zieht. Wie wir bereits im Beitrag „Der Nazimethodenvergleich…..“ festgehalten haben, hatte die Grünabgeordnete Alev Korun kein Problem damit, die gesetzlich fundierte Arbeit der Innenminiserin mit Nazi-methoden zu vergleichen. Ihr Genosse Karl Öllinger eilte ihr noch zur Hilfe, als sie mit ihre Aussage in Kritik geriet. Der Vorfall spielte sich natürlich im Hohen Haus ab.
Aber auch ein gewisser Alfred Gusenbauer wusste die Bühne des Parlaments zu nutzen und
sprach 2004 während einer Nationalratssitzung davon, dass in ebendiesem Nationalrat "eine
absolute Pogrom-Stimmung" geherrscht habe.
Screen: news.at
Gusenbauer veteidigte seine Aussage sogar
Gusenbauer nahm seine Pogrom-Vergleichsaussage nicht zurück, nein er verteidigte diese viel-mehr damit, dass seine Darstellung vielleicht überspitzt gewesen sein könnte, aber die Stimm-ung im Nationalrat war aggressiv und aufgeheizt. „Mit hundert Leuten vor ihnen, die versuchen, sie niederzubrüllen, fühlt sich ein jeder selbst körperlich gefährdet“, so begründete er seinePogrom-Vergleich.Da staunen wir aber, denn Gusenbauer musste keinen Spießrutenlauf zwischen Brandsätze und
gewalttätigem Mob absolvieren, um sich körperlich gefährdet zu fühlen. Er sah sein Leben offenbar schon in Gefahr, nur weil etliche Personen in einem demokratischen Plenum nicht seiner Meinung waren.
Wie aus einem heutigen Beitrag von „kleinezeitung.at“ zu entnehmen ist, will die SPÖ die Auf-
regung um den angeblichen "Juden"-Sager von FPÖ-Obmann Strache offensichtlich für sich nutzen. Der Bundesgeschäftsführer Kräuter lädt "bisherige FPÖ-Wähler" ein, den Freiheitlichen aufgrund des "rechtsradikalen Kurses" Straches den Rücken zu kehren und stattdessen seine Partei zu wählen.
Wenn G. Kräuter den angeblichen "Juden"-Sager von Strache als "rechtsradikalen Kurs“ wertet
fragen wir uns, warum er den Pogrom-Vergleich von Gusenbauer bis dato nicht kritisierte. Ob-wohl der SPÖ- Bundesgeschäftsführer schon seit 1991 im Nationalrat sitzt, sind keinerlei Über-lieferungen bekannt, dass er gegen den Pogrom-Vergleich und die nicht Zurücknahme der Aussage von Gusenbauer, Protest in irgendeiner Form eingelegt hätte.
Aber die Angelegenheit wird noch erstaunlicher, wenn nicht sogar schon absurd. Bekannter Weise hätte H.C. Strache mit dem "Großen Goldenen Ehrenzeichen mit Stern" der Republik Österreich ausgezeichnet werden sollen.
Presseausendung der Präsidentschaftskanzlei im Originaltext
Wie die Präsidentschaftskanzlei mitteilt, hat Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Hinblick aufdie aktuelle Auseinandersetzung um behauptete Aussagen von KO Heinz Christian Strache, in
denen er die Demonstrationen gegen den WKR-Ball – in welchem Zusammenhang auch immer – mit dem verbrecherischen und zahlreiche Todesopfer fordernden Novemberpogrom der Nationalsozialisten in Zusammenhang gebracht hat, entschieden, die Verleihung eines hohen Ehrenzeichens der Republik Österreich an KO Heinz Christian Strache zurückzustellen.
Da staunen wir aber, denn genau derselbe Vergleich wurde wie bereits erwähnt, im Jahr 2004
von Alfred Gusenbauer gemacht. Allerdings war dessen körperliche Unversehrtheit nicht durch
Brandsätze oder gewalttätigem Mob gefährdet, sondern dieser fühlte sich dadurch körperlich gefährdet, weil nicht alle Nationalratsabgeordneten im Parlament seiner Meinung waren.
Screen: news.at
Da das “ "Große Goldenen Ehrenzeichen mit Stern" der Republik Österreich durch den Bundes-
präsidenten verliehen wird fragen wir uns, wer hat wohl dem Herrn Gusenbauer - trotz Pogrom-Vergleichsaussage - diesen Orden um den Hals gehängt? Aus der moralischen Sicht unseres sehr geschätzten Staatsoberhauptes, müsste dieser nun dem Alfred Gusenbauer das Ehrenzeichen wieder aberkennen. Denn wir nehmen doch nicht an, dass Herr Dr. Heinz Fischer mit zweierlei Maß misst.
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2012-02-03
Freitag, 3.02.2012, 20:40
Einige wissens so – andere brauchen erst ein Gutachten…
Auf neuwal.com erschien heute eine gute Zusammenfassung dessen, was die österreichischen EU-Abgeordneten über ACTA denken. Wenngleich ich mir ziemlich sicher bin, dass die Mehrheit letztendlich der Knebelung von Volk und Fortschritt zum Wohle der Konzerne zustimmen wird, freut es mich dennoch, dass die Ösi-MEPs der ACTA-Monstrosität kritisch bis ablehnend gegenüberstehen. Wie gesagt bin ich mir [...]
Freitag, 3.02.2012, 20:20
