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Nur rezeptpflichtige Potenzmittel wirken

Das deutsche Verbrauchermagazin "Öko-Test" hat 19 Potenzmittel eingekauft: Rezeptpflichtige Arzneimittel aus Apotheken und neun Nahrungsergänzungsmittel aus Erotikshops, die eine Bereicherung des Liebeslebens versprechen. Fazit: Hilfe gibt es nur auf Rezept. Während die Wirksamkeit der meisten rezeptpflichtigen Arzneimittel belegt ist, taugen die Präparate aus dem Sexshop laut "Öko-Test" "bestenfalls als Gag", da es an Nutzenbelegen mangelt. Bei Erektionsstörungen sind laut Verbrauchermagazin demnach "Viagra, Cialis und Levitra immer noch das Maß aller Dinge".

Freitag, 30.07.2010, 15:07

Einheitliches Handy-Ladegerät soll 2011 kommen

Der Plan von EU-Kommission und Industrie für ein einheitliches Handy-Ladegerät soll im kommenden Jahr Wirklichkeit werden. Eine Sprecherin der EU-Kommission bestätigte am Freitag in Brüssel entsprechende Medienberichte. Damit zeichnet sich ab, dass Verbraucher sich nicht länger mit unterschiedlichen Ladegeräten für Mobiltelefone herumschlagen müssen.

Freitag, 30.07.2010, 13:07

Baumwolle: keine Garantie gegen Kinderarbeit

Gegenüber dem VKI konnte kein befragtes Textilunternehmen garantieren, dass in seinen Produkten keine Baumwolle aus Usbekistan verarbeitet wird. Usbekistan ist der weltweit drittgrößte Baumwollexporteur. Ein Großteil der Ernte werde dort noch mit der Hand gepflückt, und das auch von Kindern, so der VKI. Der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Environmental Justice Foundation zufolge wurde in Usbekistan bei der Ernte 2009 rund eine Million Kinder ab zehn Jahren zum Baumwollpflücken zwangsverpflichtet. Lediglich eine ärztlich bescheinigte Baumwollallergie hätte von der Arbeit auf dem Feld befreit.

Freitag, 30.07.2010, 09:44

Baustellen ärgern Autofahrer am meisten

Auf Autobahnen ärgert Fahrzeuglenker die Dauer und Länge von Baustellen am meisten, auch die Qualität des Straßenbelages sorgt bei einigen für Unmut. Das geht aus einer aktuellen Kundenbefragung der ASFINAG hervor.

Freitag, 30.07.2010, 09:22

Weniger Pestizide in Obst und Gemüse

Obst und Gemüse der großen Lebensmittelketten sind deutlich weniger als früher mit Pestiziden belastet. Das hat eine Einkaufstour zu Testzwecken des Verbraucherschutzmagazins "Konsument" ergeben. Kritisiert werden allerdings Mehrfachbelastungen: Häufig werden Schadstoffe jeweils nur in Minimengen festgestellt, dafür stecken in den Proben oft gleich Rückstände von mehreren Schädlingsbekämpfungsmitteln auf einmal. Mögliche Wechselwirkungen der einzelnen Substanzen sind aber noch weitgehend unerforscht.

Donnerstag, 29.07.2010, 14:00

Renault-Kangoo-Rückruf: Bremsschläuche zu kurz

Knapp 10.000 Renault Kangoo II werden derzeit europaweit im Rahmen einer Rückrufaktion zum Austausch der vorderen Bremsschläuche in die Vertragswerkstätten gerufen. In Österreich müssen laut einer ÖAMTC-Aussendung 124 Renaults modifiziert werden. Konkret handelt es sich um Fahrzeuge, die zwischen 1. und 24. April 2009 vom Produktionsband gelaufen sind. Wie eine Sprecherin von Renault Österreich laut ÖAMTC mitteilt, wurden an der Vorderachse der Fahrzeuge zu kurze Bremsschläuche montiert. Diese können sich möglicherweise aus dem Anschlussstück lösen, was in der Folge zum Verlust von Bremsflüssigkeit führen kann.

Donnerstag, 29.07.2010, 11:46

Geschirrspültabs: Jedes Zweite besteht Test nicht

Das VKI-Verbrauchermagazin "Konsument" hat zwölf Geschirrspültabs getestet, neun davon ohne Phosphate. Untersucht wurde, wie gut die Tabs reinigen und wie gut sie Kalkbeläge verhindern. Gleich sechs Produkte sind durchgefallen. Die Tester kommen zu dem Schluss: "Sanft säubert schlecht". Lediglich finish Calgonit Powerball Quantum konnte im Test überzeugen. Allerdings ist der Testsieger kein "grünes" Erzeugnis ohne Phosphat und zählt mit 0,25 Euro pro Spülgang zu den teuersten Produkten im Test. Das beste Ergebnis bei den phosphatfreien Maschinengeschirrspülmitteln erzielen die Sorella Ultra Tabs von HK - allerdings nur mit einem "durchschnittlich".

Donnerstag, 29.07.2010, 10:56

Tunneltest: "Sehr gut" für heimische Röhren

Europas Straßentunnel werden immer sicherer. Für den aktuellen Tunneltest wurden 26 Röhren in 13 Ländern überprüft. Die drei österreichischen Kandidaten wurden mit "sehr gut" beurteilt.

Donnerstag, 29.07.2010, 10:24

VKI: Lebensversicherungen als Altersvorsorge unbrauchbar

Lebensversicherungen gelten als besonders sicher und verlässlich. 2009 gab es in Österreich laut Verband der Versicherungsunternehmen fast 10,5 Millionen Lebensversicherungsverträge. Viele davon wurden allerdings unter falschen Überlegungen – nämlich zur Altersvorsorge – abgeschlossen. Gerade dafür eignen sie sich nämlich wegen bestürzend niedriger Erträge überhaupt nicht, ist das Ergebnis einer Analyse des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). "Hände weg von Lebensversicherungen!" Drastischer als der Verein für Konsumenteninformation kann man es kaum formulieren. Der VKI hat die Angebote für Er- und Ablebensversicherungen der sieben größten Versicherungsunternehmen analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass Er- und Ablebensversicherungen für das Vorsorgesparen nicht zu empfehlen sind.

Donnerstag, 29.07.2010, 10:13

Kritik an Angebot von Jugendgetränken

Als verbesserungswürdig stuft der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich das Angebot an Jugendgetränken in Linzer Gastgärten ein.

Mittwoch, 28.07.2010, 13:21

Für EU-Bankkunden werden globale Kontonummern Pflicht

Bankkunden in Europa müssen sich bei Überweisungen schon bald auf internationale Kontonummern und Bankleitzahlen umstellen. Auch im innerstaatlichen Zahlungsverkehr sollen die alten, nationalen Nummern ab spätestens 2013 nicht mehr gelten. Die EU-Kommission will im Herbst einen entsprechenden Vorschlag für ein gesetzliches Ultimatum machen. Verbraucherschützer warnen bereits vor einem Chaos bei der Umstellung

Mittwoch, 28.07.2010, 11:02

Medienkompetenz als Schulaufgabe

83 Prozent der österreichischen Kinder zwischen sechs und 14 Jahren haben laut einer aktuellen Studie Zugang zum Internet. Doch nur die Hälfte der Befragten wurde darüber aufgeklärt, wie sie sich im Internet verhalten sollen. Die Schulen sollen den Kindern mehr Medienkompetenz vermitteln, meint die Kommunikationswissenschaftlerin Ingrid Paus-Hasebrink im Gespräch mit ORF.at.

Mittwoch, 28.07.2010, 10:38

ÖBB: Auskunft bei Störungen mangelhaft

Größtes Ärgernis für Bahnkunden seien mangelhafte Auskünfte bei Störungen, meldet der VKI. Das habe eine Umfrage ergeben. Demnach habe jeder dritte angegeben, überhaut keine Informationen erhalten zu haben, ein weiteres Drittel habe nur durch Hinweise auf Monitoren von einer Störung erfahren. In lediglich 13 Prozent der Fälle habe das ÖBB-Personal den Grund für die Störung genannt. Auch die Dauer der Wartezeit habe nur jeder zweite Fahrgast erfahren. 16 Prozent der Befragten würden sich bessere Informationen zu Fahralternativen erwarten, 18 Prozent der Umfrage-Teilnehmer seien hingegen mit den gegebenen Informationen vollauf zufrieden gewesen. In der Umfrage wurden 94 detaillierte Rückmeldungen von Bahnkunden ausgewertet, so der VKI.

Mittwoch, 28.07.2010, 10:10

AK warnt vor Gift in Arbeitshandschuhen

Manche Leder-Arbeitshandschuhe können die Gesundheit ihrer Träger negativ beeinflussen: Die AK Burgenland hat jetzt Chromat in manchen Handschuhen nachgewiesen. Chromate können Kontaktallergien auslösen.

Dienstag, 27.07.2010, 14:30

Unverpacktes Obst und Gemüse seltener verdorben

Wie Untersuchungsergebnisse der Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien (MA 38) zeigen, ist der Anteil an verdorbenem Obst und Gemüse bei verpackter Ware deutlich höher als bei unverpackter Ware. Und heimische Produkte schneiden besser ab als Importware.

Dienstag, 27.07.2010, 11:37

Spielzeugrückrufe: Erstickungsgefahr durch Pfeilsaugnäpfe

Die Josef Pickl GmbH teilt mit, dass bei einer Kontrolle das "Superior powerful shoot set" und das "Wanted - Spielzeugbogen-Set" als "gesundheitsschädlich" eingestuft wurden. Die Saugnäpfe an den Pfeilen können sich lösen. Wenn sich Kinder die Saugnapfgeschosse in den Mund schießen und der Pfeil herausgezogen wird, kann der Saugnapf im Rachen stecken bleiben oder verschluckt werden. Es droht Erstickungsgefahr.

Dienstag, 27.07.2010, 11:02

All-in-one-Kontaktlinsenpflegemittel: Zu aggressiv oder wirkungslos

Sorgfältiges Reinigen und Desinfizieren ist bei Kontaktlinsen besonders wichtig. Um die Arbeit zu vereinfachen, wurden All-in-one-Produkte entwickelt, die in einem Schritt für optimale Hygiene sorgen sollen. Der Verein für Konsumenteninformation hat zehn All-in-one-Pflegemittel getestet und herausgefunden, dass der überwiegende Teil entweder nicht zufriedenstellend oder zu aggressiv ist.

Dienstag, 27.07.2010, 10:15

Mineralwasser: Kleine Flaschen sind erheblich teurer

Mineral-, Quell- und Tafelwasser sind beliebte Durstlöscher. Die Arbeiterkammer Steiermark hat in neun Lebensmittelketten die Preise von 200 einschlägigen Produkten erhoben. Das günstigste Quellwasser im AK-Preisvergleich kostet in der 0,5 Literflasche genau so viel wie in der 1,5 Literflasche. Und Einwegflaschen verdrängen mehr und mehr die umweltfreundlichen Mehrwegflaschen. Nur elf Prozent der 119 Produkte aus dem AK-Preisvergleich werden noch in der Mehrwegflasche angeboten, kritisieren die Konsumentenschützer.

Dienstag, 27.07.2010, 09:20

Reisestornoversicherung muss auch bei "später" Stornierung zahlen

Der ÖAMTC hat durch eine Musterklage die Stornokosten für ein Mitglied von der Reiseversicherungsgesellschaft erfolgreich eingeklagt, obwohl die Dame laut Reisestornoversicherung "zu spät" storniert haben soll. Die geplante Reise musste krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt werden. Der vom ÖAMTC nach der Zahlungsablehnung durch die Versicherung angestrebte Prozess zog sich dann über zwei Instanzen. Beide Gerichte haben dem Clubmitglied die Stornokosten in vollem Umfang zugesprochen. Das zweite Urteil des Handelsgerichtes Wien ist laut ÖAMTC rechtskräftig. Die Versicherung konnte laut Aussendung des Autofahrerclubs nicht beweisen, dass die Stornobedingungen dem Mitglied überhaupt zur Kenntnis gebracht worden waren. "Der Einwand einer verspäteten Meldung ging somit ins Leere", heißt es dazu.

Montag, 26.07.2010, 11:52

Klimageräte: Anbieter versprechen zu viel

Viele Klimageräte werben mit Hinweisen wie "voll ökologisch" und "hoch effizient". Doch die Energie­effizienz­klassen für Klima­geräte haben einen Haken. Die Skalen für mobile Monogeräte und fest eingebaute Splitgeräte sind nicht dieselben. Das Ergebnis: Verwirrende, beschönigende Aufkleber auf den Strom­fressern, das berichtet die Stiftung Warentest.

Freitag, 23.07.2010, 15:55