Österreich / oe24.at - Welt
Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik hatte gerade der Polizei ergeben. Nun sitzt er in seiner nachgemachten Polizeiuniform in Handschellen auf einem Holzsessel in der Polizeistation. Seelenruhig lächelt Breivik vor sich hin, die Stiefel sind voll mit dem Schlamm, durch den er bei seiner Menschenjagd auf der Insel Utoya watete.
- Wieder 128 Tote in Syrien
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
Dienstag, 7.02.2012, 22:54
"Vermittler" Strache in Syrien unbekannt
Geheimmission? Bereits im Sommer hatte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in einem ÖSTERREICH-Interview erklärt, dass er seine „guten Kontakte“ in Syrien gerne nützen würde, um in Damaskus zu vermitteln. In Syrien toben bekanntlich seit über 11 Monaten heftige Kämpfe zwischen Oppositions-Milizen und dem Militär von Bashar al-Assad.
Dienstag, 7.02.2012, 22:00
Russland: Kastration für Kinderschänder
Kinderschänder können in Russland künftig chemisch kastriert werden. Das Parlament in Moskau verabschiedete am Dienstag in dritter und letzter Lesung ein Gesetz über die freiwillige chemische Kastration für Pädophile. Außerdem verschärfte die Staatsduma nach Angaben der Agentur Interfax insgesamt die Strafen für Sexualverbrechen an Kindern. So werden künftig Sexualstraftaten an Kindern unter 14 Jahren mit Gefängnis geahndet und dürfen nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden, hieß es. Täter können sich freiwillig einer Kastration unterziehen.
- Wieder 128 Tote in Syrien
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 17:41
Athen: Demonstranten verbrennen deutsche Flagge
Vor dem Parlament in Athen hat eine Gruppe nationalistischer Demonstranten am Dienstag eine deutsche Flagge verbrannt. Augenzeugenberichten zufolge versuchten zunächst etwa 200 Demonstranten mit einer großen griechischen Fahne auf den Vorplatz des Parlaments zu gelangen, die Polizei drängte sie jedoch ab. Die Fahne trug die Aufschrift "I tan i epi tas" - eine historische Aufforderung spartanischer Mütter an ihre in den Krieg ziehenden Söhne mit der Bedeutung "Sieg oder Tod".
Dienstag, 7.02.2012, 15:06
7-Kilo-Baby in China geboren
Überraschung im chinesischen Xinxiang: Die 29-jährige Wang brachte am Samstag einen7,04 Kilo schweren Buben zur Welt. Weder Ärzte noch die Mutter selbst rechneten mit der Riesen-Geburt. Die Mutter habe nur bemerkt, dass ihr Bauch größer war, als der anderer Schwangerer, berichtet "Shanghai Daily".
- Wieder 128 Tote in Syrien
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 14:19
Lawrow hat Verständnis für Assad
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei seinem Syrien-Besuch Verständnis für das Vorgehen von Präsident Bashar al-Assad in dem blutigen Konflikt mit der Opposition bekundet. "Jeder Führer in jedem Land sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein", sagte Lawrow zu Beginn des Treffens mit Assad am Dienstag nahe der Hauptstadt Damaskus. "Sie sind sich Ihrer (Verantwortung) bewusst", ergänzte Lawrow nach Angaben der russischen Agentur Interfax. "Es ist in unserem Interesse, dass die arabischen Völker in Frieden und Harmonie leben", unterstrich der russische Außenminister, der mit zahlreichen Pro-Russland-Kundgebungen empfangen wurde.
Lawrow hatte dem Westen am Vortag "Hysterie" in dem Bestreben, einen Machtwechsel in Syrien zu erreichen, vorgeworfen. Der russische Ex-Premier und ehemalige Außenminister Jewgeni Primakow kritisierte die "Kurzsichtigkeit" des Westens, der in Kauf nehme, dass die gesamte Region völlig außer Kontrolle geraten könnte. "Die USA und ihre Verbündeten bei der NATO wollen die Situation des 'Arabischen Frühlings' ausnutzen, um sich noch eines unliebsamen arabischen Regimes zu entledigen", betonte Primakow. Es liege auf der Hand, dass Syrien wegen seiner Nähe zum Iran "geopfert" werden solle, um die wegen ihres Atomprogramms angefeindete Führung in Teheran weiter zu isolieren.
- Wieder 128 Tote in Syrien
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 12:25
Wieder 128 Tote in Syrien
Vor der Ankunft des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Damaskus haben die syrischen Streitkräfte am Dienstag ihre Angriffe auf Wohnviertel der Stadt Homs fortgesetzt. Der TV-Nachrichtensender Al-Arabiya strahlte am Morgen Live-Aufnahmen aus der Hochburg der Gegner von Präsident Bashar al-Assad aus, auf denen deutlich der Einschlag von Granaten zu hören war. Die sogenannten Revolutionskomitees berichteten, seit Montagmorgen seien landesweit 128 Menschen getötet worden, davon alleine 95 in Homs.
Die staatliche Nachrichtenagentur SANA meldete, die Sicherheitskräfte verfolgten in Homs "bewaffnete Terrorgruppen". Am Montag hätten sie "Dutzende Terroristen" getötet. Sechs Angehörige der Sicherheitskräfte seien bei Gefechten getötet worden. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte am Montag erklärt, er sei entsetzt über die Gewalt in Homs. Seit dem Beginn der anfangs noch friedlichen Proteste März 2011 sollen in Syrien rund 6000 Menschen ums Leben gekommen sein. Viele von ihnen starben nach Informationen von Menschenrechtsorganisationen durch Folter.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 11:02
Kinderwagen rollt auf Bahngleise
Bilder einer Überwachungskamera in Melbourne zeigen einen Kinderwagen, der in einem Bahnhof, auf die Gleise rollt. Die Mutter des fünf Monate alten Buben, der im Wage liegt hat ihm nur kurz den Rücken zugekehrt, als er losrollt. Ein Mann, der etwas auf seinem Smartphone liest, geht um den rollenden Kinderwagen herum, statt ihn aufzuhalten.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 10:36
Polizeiputsch auf den Malediven
Nach dem Rücktritt des maledivischen Präsidenten Mohammed Nasheed hat dessen bisheriger Stellvertreter Mohammed Waheed Hassan am Dienstag in der Hauptstadt Malé den Amtseid als neues Staatsoberhaupt abgelegt. Die Opposition verlangte unterdessen die Festnahme von Nasheed, dem sie Korruption und Machtmissbrauch vorwirft. Der zurückgetretene Staatschef habe wiederholt gegen die Verfassung verstoßen, erklärte Hassan Saeed, Chef der "Dhivehi Quamee Party".
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 09:29
Verbrecher-Familie spendet für Obama
Aus der Familie eines in den USA gesuchten mexikanischen Casino-Bosses sind einem Zeitungsbericht zufolge erhebliche Spendenbeträge an das Wahlkampfteam von Präsident Barack Obama geflossen. Wie die "New York Times" am Montagabend (Ortszeit) online berichtete, sammelten zwei Brüder des berüchtigten Casino-Betreibers Juan Jose Cardona alias Pepe mehrere Hunderttausend Dollar für den Wahlkampf Obamas und seine Demokratische Partei.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 08:28
Fischer überlebt 3 Wochen auf See
Ein Fischer aus Puerto Rico ist in seinem Boot fast drei Wochen orientierungslos in der Karibik getrieben, bevor er auf der kolumbianischen Insel San Andres an Land gespült wurde. Während seiner Irrfahrt ernährte er sich von rohem Fisch und Regenwasser.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 07:30
Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
In der Millionenstadt Kano im Norden Nigerias sind in der Nacht auf Dienstag Schüsse und Explosionen zu hören gewesen. Die nigerianischen Behörden bestätigten, dass ein Polizeirevier angegriffen und niedergebrannt worden sei. Bei einer Schießerei zwischen Polizisten und Angreifern wurde ein Polizist angeschossen.
- Wieder 128 Tote in Syrien
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 07:13
Streik-Chaos in Griechenland
Die griechische Regierung steht massiv unter Druck und muss an diesem Dienstag wohl weitere unpopuläre Sparmaßnahmen beschließen. Dagegen machen die Gewerkschaften mobil - sie haben zu mehrstündigen Streiks aufgerufen. Ministerien und staatliche Unternehmen sowie die öffentlichen Verkehrsmittel sollen bestreikt werden. Hinter den Aktionen stehen die beiden größten Gewerkschaftsverbände GSEE für den Privatsektor und ADEDY für die Beamten. Am Nachmittag soll es auch Demonstrationen geben.
Lohnkürzungen
Geplant sind unter anderem kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor. Am Dienstagnachmittag wollen die griechischen Spitzenpolitiker unter Vorsitz von Ministerpräsident Lucas Papademos entscheiden, ob sie dem harten Sparprogramm zustimmen, damit das Land das neue Hilfspaket in der Höhe von 130 Milliarden Euro bekommt. Anderenfalls ist Griechenland bis Ende März pleite.
Die Regierung in Athen will zudem noch in diesem Jahr 15.000 Staatsbedienstete entlassen. Dies sagte der griechische Minister für Reformen, Dimitris Reppas, am Montagabend griechischen Journalisten. Den Angaben zufolge verlangen dies die Kontrollore der sogenannten "Troika" der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Reppas fügte hinzu, dass Athen bis 2015 insgesamt 150.000 Staatsbedienstete entlassen werde.
Schuldenschnitt
Die griechische Regierung muss sich nicht nur mit den Finanzkontrolloren von EU, IWF und EZB auf weitere Einsparungen einigen. Auch die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern für den dringend benötigten Schuldenschnitt in der Höhe von 100 Milliarden Euro müssen erfolgreich zu Ende gebracht werden. Die Einigung ist Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Tranche von Hilfskrediten. Sollten die Verhandlungen scheitern, droht dem Land die Staatspleite.
Mit deutlichen Worten hatten die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Montag die griechische Regierung und alle Parteien in Athen aufgefordert, die zugesagten Reformen bedingungslos umzusetzen und Forderungen der "Troika"-Kontrollore nach weiteren Einsparungen zu erfüllen. Ansonsten blieben zusätzliche Milliarden-Hilfen weiter blockiert. "Die Zeit drängt, und deshalb muss schnell etwas geschehen", sagte die deutsche Regierungschefin.
Nach Informationen der "Bild"-Zeitung spricht die "Troika" in ihrem jüngsten Griechenland-Bericht von "katastrophalen Zuständen". Die Sparvorgaben seien deutlich verfehlt worden.
Knackpunkt in den Gesprächen von Papademos mit den Chefs der Sozialisten, der Konservativen und der kleinen rechtsgerichteten LAOS-Partei dürften die von der "Troika" verlangten Lohnkürzungen auch im privaten Sektor sein. Papademos braucht innenpolitische Unterstützung für eine Einigung. Parallel laufen die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern - darunter Banken und Hedge-Fonds - über einen Schuldenschnitt weiter. Die Gespräche mit dem internationalen Bankenverband IIF dauern nun bereits seit Dezember an. Mehrmals war verkündet worden, man stehe kurz vor einem Durchbruch.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Dienstag, 7.02.2012, 06:45
Syrien: "Assad tötet und ihr schaut weg"
Krisenregion Syrien: Heute wird Präsident Bashar al-Assad den russischen Außenminister Lawrow und Moskaus Geheimdienstchef in Damaskus empfangen. Russland hatte eine UNO-Resolution gegen Syrien verhindert und hält weiter an Assad fest. Die USA agieren total konträr: Die Botschaft wird geschlossen, alle Bürger sollen das Land verlassen.
Montag, 6.02.2012, 21:55
Iran verbietet Homer Simpson
Karriere-Aus für "Die Simpsons" im Iran: Erst wurde Barbie aus den Spielzeuggeschäften verbannt, nun gilt auch für Simpsons-Figuren ein Verkaufsverbot. Die Puppen der erfolgreichen US-Zeichentrickserie dürften nicht mehr die Geschäftsregale im Iran füllen, meldete die Tageszeitung "Sharq" am Montag unter Berufung auf das staatliche Institut für die intellektuelle Entwicklung von Kindern. Der Iran wolle weder das Spielzeug noch die Filme, sagte Mohammad-Hossein Farjou vom Institut. Gründe nannte er nicht. Superman und Spiderman dürfen dagegen bleiben. Sie unterstützten die Unterdrückten, sagte Farjou.
Das iranische Regime kämpft seit Jahrzehnten gegen das, was es die "Invasion der westlichen Kultur" nennt. Teheran sind vor allem Filme, Musik, Haarschnitte und Kleidung aus dem Westen ein Dorn im Auge.
Im Jänner hatte die Polizei den Verkauf von Barbie-Puppen verboten. Die blonde, langbeinige Puppe sei ein "Symbol unmoralischer westlicher Kultur", hieß es. Dutzende Geschäfte, in denen die Puppen verkauft wurden, mussten daraufhin zusperren. Als Alternative zu Barbie und Ken hatte der Iran vor Jahren das islamische Geschwisterpaar Sara und Dara eingeführt. Das konservativ gekleidete, brünette Duo kam jedoch nur mäßig bei den Kindern an.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 21:39
Ungureanu ist neuer Premier in Rumänien
Der rumänische Staatschef Traian Basescu hat am Montagabend den ehemaligen Außenminister und bisherigen Chef des rumänischen außenpolitischen Geheimdiensts (SIE), Mihai Razvan Ungureanu, zum neuen Premier ernannt und diesen mit der raschen Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Ungureanu gehört keiner politischen Partei an.
Straßenproteste
Am Montagvormittag war der bisherige liberaldemokratische Ministerpräsident Emil Boc nach einem dreijährigen Mandat von seinem Amt zurückgetreten. Ausgedehnte Straßenproteste gegen das äußerst unpopuläre Sparpaket und die Forderung der Opposition zur Organisierung vorgezogener Neuwahlen hatten das Kabinett Boc in den letzten Wochen unter weiteren Druck gesetzt.
Basescu erklärte in einer offiziellen Stellungnahme, dass er bereits seit Dezember mit dem bisherigen Regierungschef Gespräche zu einer möglichen Regierungsumbildung bzw. einem Rücktritt geführt habe, dies aufgrund möglicher folgende Konsequenzen aber aus "nationalem Interesse" verschoben habe.
Kein Rücktritt
Die von der Opposition geforderten vorgezogenen Wahlen sowie seinen eigenen Rücktritt lehnte der Staatschef mit dem Argument ab, dass eine Übergangsregierung nicht eher als binnen fünf Monaten Wahlen organisieren könnte, was zu hohen internationalen Glaubwürdigkeits- und internen Stabilitätsverlusten geführt hätte. Daher habe er sich für die "unverzügliche Einberufung" einer neuen Regierung entschieden.
Die höchste Priorität der neuen Regierung müsse sein, den Lebensstandard der Bevölkerung nach und nach wiederherzustellen, empfahl der Präsident. Auch müsse die neue Regierung den Kampf gegen die Korruption unparteiisch weiterführen und mit der EU und den internationalen Finanzinstitutionen vor allem hinsichtlich der besseren Nutzung der Rumänien zur Verfügung stehenden EU-Finanzmittel zusammenarbeiten. Zur "Priorität Null" erklärte Basescu zudem die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Stabilität
Die politische und wirtschaftliche Stabilität nannte auch der neue Ministerpräsident selbst in einer ersten kurzen Ansprache als wichtigstes Ziel. Der 43-Jährige versprach, die Reformen weiterzuführen und empfahl sich als unabhängiger Spezialist, der das öffentliche nationale Interesse verfolge. Hinsichtlich der politischen Vision bekannte sich Ungureanu zu einer Mitte-Rechts-Orientierung, für die er nun eine solide parlamentarische Unterstützung sowie das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen wolle.
Dem scheidenden Premier Boc dankte Basescu für die "Hingebung", mit der er die Regierung in einer äußerst schwierigen Zeit geführt habe.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 19:50
Feigem Kapitän drohen 2.697 Jahre Haft
Dem Kapitän des am 13. Jänner vor der toskanischen Insel Giglio havarierte Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia", Francesco Schettino, drohen 2.697 Jahre Haft. Sollten die 15 Vermissten tot aufgefunden werden, was die Zahl der offiziellen Todesopfer auf 32 bringen würde, müsste der 52-jährige Kapitän mit einer Rekordstrafe rechnen, ging aus Schätzungen der römischen Tageszeitung "Il Messaggero" aufgrund der Forderungen der ermittelnden toskanischen Staatanwälte hervor.
Montag, 6.02.2012, 19:43
Kennedy hatte Sex-Praktikantin
Neue pikante Details aus dem Sexleben von Präsidentenlegende John F. Kennedy: Im Buch Once Upon a Secret (Random House, 208 S., ab Mittwoch im US-Handel) enthüllt Mimi Alford (69) in allen Details ihre 18 Monate lange Affäre mit JFK: Mimi war 19 Jahre, als sie als Praktikantin im White House begann.
Montag, 6.02.2012, 17:39
Griechenland soll in Eurozone bleiben
Hannes Swoboda, der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, hat sich am Montag für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone ausgesprochen. Gleichzeitig mahnte er die EU und internationale Experten, eine "nachhaltige Lösung" für das Land zu finden.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 14:52
Die Queen feiert schlicht
Zum 60. Thronjubiläum hat Königin Elizabeth II. das Versprechen erneuert, ihren Untertanen dienen zu wollen. Sie wolle sich aufs Neue dem Dienst für die Briten verpflichten, erklärte die 85-jährige Queen am Montag in einer Botschaft. Mit Routineterminen in der Grafschaft Norfolk war der Auftakt der Feiern, deren Höhepunkt Anfang Juni geplant ist, betont schlicht.
Die Königin dankte den Briten auch im Namen ihres Mannes für die "wundervolle Unterstützung und Ermutigung, die Sie mir und Prinz Philip in all den Jahren gegeben haben". Das seit 64 Jahren verheiratete Ehepaar sei "tief bewegt" von den Glückwünschen aus Anlass des diamantenen Jubiläums der Queen, die nach dem Tod ihres Vaters, König George VI., am 6. Februar 1952 auf dem Thron folgte. In ihrer Botschaft betonte die Monarchin zudem die Bedeutung von Familie und Freundschaft und forderte ihre Untertanen auf, "mit klarem Kopf und warmem Herzen in die Zukunft zu schauen".
Premierminister David Cameron würdigte die Queen, die das Land mit "Erfahrung, Würde und ruhiger Autorität" führe. Zugleich wies er Kritik zurück, die Monarchin sei nur "glitzernde Dekoration". Dies sei ein Missverständnis der Verfassung und unterschätze die Queen. "Immer engagiert, immer resolut und immer respektiert, ist sie eine Quelle der Weisheit und des Fortbestands".
Lediglich Routinefeiern
Am Montag standen lediglich zwei Routinetermine für die Queen an: Besuche im Rathaus der Stadt King's Lynn in der Grafschaft Norfolk sowie in einer nahen Schule. Trotz klirrender Kälte empfingen rund hundert Monarchiefans Elizabeth II. auf dem Rathausplatz in King's Lynn. Die Jubilarin trug einen türkisfarbenen Hut und einen elfenbeinfarbenen Mantel mit türkisfarbenen Knöpfen.
Elizabeth II. will während der mehrmonatigen Feiern des Thronjubiläums Großbritannien nicht verlassen. Es wird aber erwartet, dass Kronprinz Charles an ihrer Stelle nach Australien reist. Weitere Mitglieder der Königsfamilie sollen andere Commonwealth-Länder besuchen, etwa Kanada oder auch die Insel Tuvalu im Pazifik.
Höhepunkt der Feierlichkeiten sind mehrere öffentliche Festivitäten vom 2. bis zum 5. Juni, darunter ein "Riesen-Picknick", zu dem Millionen Menschen in den Parks und Straßen des Landes erwartet werden. Damit die Briten die vier Tage am Stück feiern können, wurde ein zusätzlicher Feiertag genehmigt.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 14:39
Rummel um Gerichtsauftritt von Attentäter Breivik
In Oslo haben sich etwa 160 Journalisten, darunter zahlreiche Fotografen und TV-Teams, für einen Gerichtstermin mit dem inhaftierten Massenmörder Anders Behring Breivik (32) versammelt. Das zuständige Gericht soll über die als sicher geltende Verlängerung der Untersuchungshaft entscheiden. Der rechtsradikale Islamhasser hat im vergangenen Sommer bei zwei Anschlägen 77 Menschen getötet.
Breivik wurde unmittelbar vor Beginn des Gerichtstermins (12.30) erstmals seit seiner Festnahme von Medien direkt fotografiert und gefilmt. Der erklärtermaßen an öffentlicher Aufmerksamkeit interessierte Attentäter hat dazu sein Einverständnis gegeben. Als Zuhörer beim Haftprüfungstermin haben sich gut hundert Angehörige von Breiviks Opfern und Überlebende seiner Anschläge angemeldet.
Breivik ließ sich bei dem Gerichtstermin dann auch tatsächlich erstmals öffentlich von einem massiven Medienaufgebot fotografieren und filmen. Er hob seine gefesselten Hände kurz in Richtung Zuhörer und Medien, was der Verteidiger Geir Lippestad später als "Versuch zu einem rechtsextremistischen Gruß" darstellte. Die Verlängerung der Untersuchungshaft galt als sicher. Breivik soll sich ab 16. April vor Gericht für die Morde verantworten.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 14:01
Sonderkonto für griechische Staatseinnahmen
Deutschland und Frankreich haben in der Schuldenkrise Griechenlands ein Sonderkonto für alle griechische Staatseinnahmen gefordert. Über dieses Konto könnten die griechischen Schulden künftig abgebaut werden, sagte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am Montag in Paris nach einem Treffen im Rahmen eines bilateralen Ministerrates mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 13:44
EU holt sich Griechengeld
Angela Merkel und Nicolas Sarkozy reicht es. Die deutsche Kanzlerin und Frankreichs Präsident verlieren die Geduld mit Griechenland – sie schlagen jetzt ein „Sonderkonto“ vor, auf das alle griechischen Einnahmen einzuzahlen sind. Damit soll sichergestellt werden, dass Athen künftig seine ausländischen Schulden vorrangig bedient.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 13:44
Rumäniens Justizminister wird Interimspremier
Nach dem Rücktritt des rumänischen Ministerpräsidenten Emil Boc ist am heutigen Montag Justizminister Catalin Predoiu zum Übergangspremier ernannt worden. Dies teilte Staatspräsident Traian Basescu mit. Predoiu wird bis zur Bildung einer neuen Regierung im Amt bleiben.
Der 43-jährige Predoiu war bereits in der Regierung des liberalen Premiers Calin Popescu Tariceanu (PNL) ab 2008 Justizminister und wurde anschließend auch von Premier Boc ab Dezember 2008 im Amt beibehalten. Daraufhin forderte die PNL seinen Parteiaustritt. Seither fungierte Predoiu als einziger parteiloser Minister des Kabinetts Boc.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 12:06
Griechen läuft die Zeit davon
Griechenland läuft die Zeit davon. Die internationalen Kreditgeber werden immer ungeduldiger, ein Ultimatum habe es jedoch - entgegen ursprünglich anderslautenden Meldungen - nicht gegeben. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy haben indes ein "Sonderkonto" für alle griechischen Staatseinnahmen gefordert.
- Lawrow hat Verständnis für Assad
- 7-Kilo-Baby in China geboren
- Explosionen in nigerianischer Stadt Kano
- Russland: Kastration für Kinderschänder
- Breivik: Minuten nach dem Massenmord
Montag, 6.02.2012, 11:01
