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In der Straßenbahn gibt's bald Fernsehen

Bis 2015: TV-Nachrichten, Unterhaltungs-Sendungen & Werbung in ULFs.
„Das Pilotprojekt in einer Bim war erfolgreich. Heuer starten wir durch“, kündigt Infoscreen-Chef Franz Solta im Gespräch mit ÖSTERREICH an. Infoscreen, bekannt als U-Bahn-Fernsehen in einigen großen Stationen wie etwa am Karlsplatz, will bis 2015 jeweils fünf Bildschirme in 191 Straßenbahn-Garnituren installieren, heuer bereits in 30 Wagen. Der Einbau startet Anfang Mai.


Sonntag, 5.02.2012, 11:12

Autofahrer als
 Melkkühe für Radler & Öffis

Abzocke: Parkgebühren nicht mehr für neue Garagen- Bauten und P&R-Anlagen.
Früher „profitierten“ Autofahrer noch von den Einnahmen aus den Parkgebühren – sie sind auch für Garagen und P&R-Anlagen zweckgebunden. Die Einführung des Parkpickerls hat den Bau von Garagen ordentlich angekurbelt, der Ausbau Grüner Wellen wurde so finanziert.


Sonntag, 5.02.2012, 11:07

Wiener Tourengeher mit Erfrierungen gerettet

Bergretter fanden Wiener im letzten Augenblick und erlitten selbst Verletzungen.
Ein dramatischer Alpineinsatz bei etwa minus 25 Grad Celsius und eisigem Wind hat in den Morgenstunden des Sonntags im Bereich Schneealpe (Bezirk Mürzzuschlag) ein gerade noch glückliches Ende gefunden: Zwei Tourengeher aus Wien, wurden von Einsatzkräften der Bergrettung und der Alpinpolizei gefunden und geborgen. Sie erlitten schwere Erfrierungen. Auch mehrere Retter erlitten Unterkühlungen und leichtere Erfrierungen.

Samstag, kurz nach 20.00 Uhr, war vom Schönhaltereck auf 1.800 Metern Seehöhe ein Notruf abgesetzt worden: Zwei Wiener Tourengeher, 36 und 37 Jahre alt und laut Alpinpolizei sportlich und durchaus bergerfahren, hatten sich auf einer sogenannten "Hot Rute" von Krampen nach Neuberg über mehrere Gipfel verirrt. Sofort wurden Kräfte von Bergrettungsdienst und Alpingendarmerie in Marsch gesetzt. Die Situation war undurchsichtig, der Akku des Handys bereits sehr schwach, berichtet Johann Püreschitz von der Alpinpolizei: "Gerade als wir  abbrechen wollten, riss es auf, und ein Kamerad sah das Licht einer Stirnlampe."


Sonntag, 5.02.2012, 10:32

Wiener Tourengeher mit Erfrierungen gerettet

Bergretter fanden Wiener im letzten Augenblick und erlitten selbst Verletzungen.
Ein dramatischer Alpineinsatz bei etwa minus 25 Grad Celsius und eisigem Wind hat in den Morgenstunden des Sonntags im Bereich Schneealpe (Bezirk Mürzzuschlag) ein gerade noch glückliches Ende gefunden: Zwei Tourengeher aus Wien, wurden von Einsatzkräften der Bergrettung und der Alpinpolizei gefunden und geborgen. Sie erlitten schwere Erfrierungen. Auch mehrere Retter erlitten Unterkühlungen und leichtere Erfrierungen.

Samstag, kurz nach 20.00 Uhr, war vom Schönhaltereck auf 1.800 Metern Seehöhe ein Notruf abgesetzt worden: Zwei Wiener Tourengeher, 36 und 37 Jahre alt und laut Alpinpolizei sportlich und durchaus bergerfahren, hatten sich auf einer sogenannten "Hot Rute" von Krampen nach Neuberg über mehrere Gipfel verirrt. Sofort wurden Kräfte von Bergrettungsdienst und Alpingendarmerie in Marsch gesetzt. Die Situation war undurchsichtig, der Akku des Handys bereits sehr schwach, berichtet Johann Püreschitz von der Alpinpolizei: "Gerade als wir  abbrechen wollten, riss es auf, und ein Kamerad sah das Licht einer Stirnlampe."


Sonntag, 5.02.2012, 10:32

Europa im Würgegriff der Eiszeit-Kälte

Mehr als 250 Kälte-Tote, Schnee in Palma de Mallorca.
Europa friert, sogar der Süden versinkt im Schnee. Die Sibirien-Kälte legt ganze Länder lahm.


Sonntag, 5.02.2012, 09:52

Europa im Würgegriff der Eiszeit-Kälte

Mehr als 250 Kälte-Tote, Schnee in Palma de Mallorca.
Europa friert, sogar der Süden versinkt im Schnee. Die Sibirien-Kälte legt ganze Länder lahm.


Sonntag, 5.02.2012, 09:52

Fünf Kinder bei Brand alleine zu Hause

Küche in Flammen: 15-Jährige versuchte zu löschen, 13-jähriger Bruder verletzt.
Zu dramatischen Szenen ist es am Samstag in Traun (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich gekommen. In einer Wohnung brach in einer Küche Feuer aus, fünf Kinder im Alter zwischen eineinhalb und 15 Jahren waren alleine zu Hause. Das älteste Mädchen konnte den Brand eindämmen, ein 13-jähriger Bruder wurde verletzt, wie die Sicherheitsdirektion Oberösterreich am Sonntag in einer Presseaussendung mitteilte.


Sonntag, 5.02.2012, 09:34

Fünf Kinder bei Brand alleine zu Hause

Küche in Flammen: 15-Jährige versuchte zu löschen, 13-jähriger Bruder verletzt.
Zu dramatischen Szenen ist es am Samstag in Traun (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich gekommen. In einer Wohnung brach in einer Küche Feuer aus, fünf Kinder im Alter zwischen eineinhalb und 15 Jahren waren alleine zu Hause. Das älteste Mädchen konnte den Brand eindämmen, ein 13-jähriger Bruder wurde verletzt, wie die Sicherheitsdirektion Oberösterreich am Sonntag in einer Presseaussendung mitteilte.


Sonntag, 5.02.2012, 09:34

Brand in Zweifamilien-Haus

Nach Enteisung von Wasserleitung: Sachschaden unbekannten Ausmaßes.
In einem Zweifamilienhaus in Lustenau ist am Samstagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Ursache dürften die Versuche eines Installateurs gewesen sein, eingefrorene Wasserleitungen in einem unbeheizten Lagerraum unterhalb der Wohnungen mit einem Schweißtransformator aufzutauen, informierte die Polizei. Dabei handle es sich um eine übliche Vorgehensweise. Ob die Enteisungsversuche tatsächlich das Feuer auslösten, werde derzeit von Brandermittlern untersucht.


Sonntag, 5.02.2012, 09:28

Brand in Zweifamilien-Haus

Nach Enteisung von Wasserleitung: Sachschaden unbekannten Ausmaßes.
In einem Zweifamilienhaus in Lustenau ist am Samstagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Ursache dürften die Versuche eines Installateurs gewesen sein, eingefrorene Wasserleitungen in einem unbeheizten Lagerraum unterhalb der Wohnungen mit einem Schweißtransformator aufzutauen, informierte die Polizei. Dabei handle es sich um eine übliche Vorgehensweise. Ob die Enteisungsversuche tatsächlich das Feuer auslösten, werde derzeit von Brandermittlern untersucht.


Sonntag, 5.02.2012, 09:28

Renata & Ervin: "Freuen uns aufs Baby"

Mitte Juni bekommen Renata Juras (43) und ihr Ervin (16) Nachwuchs.
Wochenlang wagte sie es nicht, sich richtig zu freuen. Sie ließ sich im Spital checken, prüfen, ob alles in Ordnung sei mit dem Baby, das sie unter ihrem Herzen trägt. Jetzt bekam sie von den Ärzten grünes Licht und Renata Juras wirkt wie der glücklichste Mensch auf Erden. Sie und ihr Ervin werden Mitte Juni Eltern. „Es ist ein absolutes Wunschkind“, sagte sie schon vor zwei Wochen zu ÖSTERREICH.


Samstag, 4.02.2012, 23:29

Vater darf nicht um Model trauern

Niemand sagt dem Papa, wo die Urne seiner verstorbenen Tochter Sabrina hinkommt.
Nach dem tragischen Unfalltod von TV-Model Sabrina Rauch kommt der Vater der Verstorbenen einfach nicht zu Ruhe. Der 43-jährige Jürgen G. kann auch das Grab seiner Tochter nicht besuchen, um ihr dort ganz nahe zu sein. Hintergrund: Seine Ex-Frau Ulrike R. soll die Urnenbeisetzung im Geheimen planen und ihm keine Auskunft darüber geben, wo sich das Grab danach befinden wird. „Ich bin verzweifelt, niemand hilft mir und auch das Bestattungsinstitut sagt mir nichts, obwohl ich doch der Vater bin“, so der verzweifelte G. zu ÖSTERREICH.


Samstag, 4.02.2012, 23:16

Baby weg, weil Oma Strafe nicht zahlte

Jugendamt hat einer 18-Jährigen ihr Kind weggenommen, weil Oma Gefängnis drohte.
1.200 Euro Strafzahlungen für Verkehrsdelikte war Heidi D. (50) aus Steinerkirchen bei Wels schuldig geblieben. Weil ihr deswegen Haft drohte und ihre Tochter Ann-Kathrin L. (18) ohne sie mit der Betreuung ihres Sohnes überfordert sei, schritt das Jugendamt ein: Sie nahm der Mutter Mitte Dezember 2011 den jetzt einjährigen Bub weg und gab ihn zu einer Pflegefamilie. Das zuständige Bezirksgericht soll die Obsorge jetzt klären. „Ich habe den Betrag längst eingezahlt“, sagt Heidi D. Ein Gutachten soll klären, ob die 18-Jährige zur Betreuung des Kleinen fähig ist.


Samstag, 4.02.2012, 21:56

Bewegender Abschied von Julia Kührer

Julias Grab ist mit einem schlichten Holzkreuz versehen.
Mehr als fünfeinhalb Jahre nach ihrem Verschwinden im Alter von 16 und sieben Monate nach dem Auffinden ihrer skelettierten Leiche ist Julia Kührer am Samstag in ihrer Heimatgemeinde Pulkau (Bezirk Hollabrunn) unter großer Anteilnahme zur letzten Ruhe geleitet worden. Es war ein bewegender Abschied. Die Eltern hatten sich ein "würdevolles, christliches Begräbnis" gewünscht, das "ein Teil der Privatsphäre" sei. Außerhalb eines eigens geschaffenen Pressebereichs auf dem Friedhof galt ein Fotografier- und Filmverbot.

Die Pfarrkirche St. Michael war trotz eisiger Kälte bis auf den letzten Platz gefüllt, als um 11.00 Uhr die knapp eineinhalbstündige Messfeier begann. Julia solle "in Ruhe und Würde" auf ihrem letzten irdischen Weg begleitetet werden, erinnerte Pfarrer Jerome Ciceu, von dem sie einst die Erstkommunion empfangen hatte und bei dem sie später Ministrantin war. Man stehe "fassungslos" vor ihrem Sarg, auf dem ein Bukett mit vornehmlich weißen Rosen lag.

In seiner Predigt stellte Ciceu die Frage in den Raum, was für ein Mensch Julia auf dem Gewissen habe. Der oder die Täter hätten "heimtückisch" gehandelt. Der Geistliche merkte auch an, dass man sich "Wahrheit" im Zusammenhang mit dem Tod des Mädchens wünsche. Julia sei nun "auf der anderen Seite des Weges", in Pulkau nichts mehr so wie bis zum 30. Juni 2011, dem Tag der Auffindung des Skeletts der jahrelang Vermissten.

Die bewegende Messfeier hatte mit Musik aus der Panflöte ("Engel") begonnen. Es folgte "Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Herr". Die Lesung, von einer Ministrantin vorgetragen, stammte aus dem Buch der Klagelieder. Die Fürbitten trugen Freundinnen bzw. Mitschülerinnen Julias vor. Die Beisetzung erfolgte auf dem an die Kirche angeschlossenen Friedhof. Julias mit einem Holzkreuz versehenes Grab liegt direkt an der Mauer.

"Du fehlst"
"Du fehlst" oder "In ewiger Erinnerung" war auf den Schleifen der vielen Kränze in der Pfarrkirche St. Michael zu lesen. "NUN ruhe in Frieden" lautete der letzte Abschiedsgruß von Julias Oma an ihre Enkelin.

Die Schülerin aus Pulkau war am 27. Juni 2006 im Alter von 16 spurlos verschwunden. Am Abend des 30. Juni 2011 entdeckten Nachbarn das Skelett des Mädchens in einem Erdkeller auf einem Grundstück im nahen Dietmannsdorf. Dessen vorübergehend festgenommener Besitzer, der damals 50-jährige Michael K. aus Wien, musste wieder freigelassen werden, weil nach Ansicht des Gerichts "kein dringender Tatverdacht" bestand. Der Mann behauptet seither, die Leiche wäre von Unbekannten auf seinem Grundstück abgelegt worden.

Die Todesursache Julia Kührers war trotz monatelanger Untersuchungen durch Gutachter nicht festzustellen. Die Staatsanwalt Korneuburg gab daher am Montag die Leiche frei. Die Ermittlungen sollen aber fortgesetzt werden.
 


Samstag, 4.02.2012, 13:08

Alkolenker (22) krachte in Bank

22-Jähriger kracht mit Geländewagen in Bank - Eingangsbereich zerstört.
Nach einem feuchtfröhlichen Discobesuch im Sugarfree in Regau (Bezirk Braunau) machten sich Dennis W. (22), Roland S. (21) und eine Freundin Samstag früh um drei Uhr auf den Nachhauseweg. Obwohl der 22-Jährige viel zu viel Alkohol getankt hatte, setzte er sich hinter das Steuer seines Nissan Navara und manövrierte den Wagen mit Vollgas in Richtung Straßwalchen (Salzburg), wo er seinen Freund absetzen wollte. Doch so weit sollte das Alko-Trio gar nicht kommen. Nach wenigen Kurven verlor Dennis W. die Kontrolle über das Auto und krachte mit Vollgas in das Foyer der Raiffeisenbank in Regau.


Samstag, 4.02.2012, 11:01

Frau (36) nach Unfall in Lebensgefahr

Der Wagen prallte aus ungeklärter Ursache gegen einen Betonsockel.
Eine 36-Jährige schwebt nach einem Verkehrsunfall mit ihrem Pkw in Deutsch Brodersdorf (Bezirk Baden) in Lebensgefahr. Die Frau war nach Angaben der Sicherheitsdirektion NÖ mit ihrem Pkw am Freitag gegen 23.00 Uhr auf der L168 unterwegs.


Samstag, 4.02.2012, 10:18

Der kälteste Tag des Jahres

Schock: In Salzburg waren 10.000 Haushalte 12 Stunden ohne Heizung.
Minus 28,3 Grad! Seefeld in Tirol war am Samstag der Kältepol Österreichs! Das ganze Land zitterte am kältesten Tag des Jahres – das Protokoll:


Samstag, 4.02.2012, 08:10

2 Tote bei Baum-Crash

Furchtbarer Disco-Unfall in der Nacht auf Freitag.
Allein schon der Umstand, wie der Unfall überhaupt entdeckt wurde, lässt jeden frösteln. Im Morgengrauen tauchte die gebürtige Slowakin Ludomira G. völlig verwirrt bei den Eltern ihres Freundes Markus in St. Georgen an der Gusen auf und stammelte mit schweren Verletzungen am Kopf und an den Händen etwas von einem „Überfall“. Per Autostopp wäre sie geflüchtet und so heimgekommen.

Särge
Als die Schwiegereltern die 25-Jährige ins Spital nach Linz fuhren, kamen sie auf der B 3 bei Steyregg bei einem Unfall vorbei – überall war Blaulicht, hektisch rannten die Helfer herum und dann kamen die Sargträger.

Panik
Plötzlich fing die Schwiegertochter fürchterlich zu weinen an – sie erinnerte sich wieder daran, dass ihr „Überfall“ in Wahrheit dieser „Unfall“ war, dass auch sie im Auto gesessen und herausgeschleudert worden war. Panisch rannten alle zur Stelle, an der das Renault-Cabrio bis zur Unkenntlichkeit zerstört um einen Baum gewickelt war.

Fahrer
Als die Eltern ihren toten Sohn Markus (31) sahen, brachen sie zusammen. Auch ein weiterer Mitfahrer, der 26-jährige Helmut R. aus Hörsching, hatte den Crash nicht überlebt. Mit schweren Kopfverletzungen dagegen kam der bosnische Fahrzeughalter und mutmaßliche Lenker, Dragan K. (27), aus Linz davon.

Tacho
Wie erste Erhebungen vor Ort und am Fahrzeug ergaben, war keiner der vier Insassen, als der Wagen um vier Uhr in der Früh ins Schleudern kam, angegurtet. Unfallursache war offenbar Raserei – die Temponadel am Wrack blieb bei 190 km/h stecken. Der Einsatz und die Aufräumarbeiten bei –15 Grad dauerten drei Stunden.

R. Kopt; J. Hirthe


Samstag, 4.02.2012, 00:10

Pisten-Rowdy mit Video geschnappt

Sohn Dustin filmte den Unfall seines Vaters mit der Helm-Kamera: Täter gefasst.
Ein filmreifer Unfall mit Fahrerflucht, ein 
E-Mail-Verteiler und eine aufmerksame Verkäuferin – fertig ist das Rezept für die erfolgreiche Ergreifung eines Pisten-Rowdys.
Der Unfall ereignete sich Montagnachmittag. Der 58-jährige Andreas Meißner war mit seinen zwei Söhnen auf einer roten Piste im Zillertal unterwegs gewesen. Im Skigebiet Horberg wurde der Tourist aus Berlin von einem Snowboarder angefahren und verletzt liegen gelassen.


Freitag, 3.02.2012, 22:16

Bewaffneter überfällt Tankstelle

Pistolero geriet wegen anwesender Kunden in Panik: Auf Flucht Haube verloren.
Nach einem Überfall auf die "Eni"-Tankstelle in der Gabelsbergerstraße in der Stadt Salzburg heute, Freitag, gegen 16.30 Uhr ist die Fahndung nach dem Täter bisher erfolglos verlaufen. Der Mann, der vermutlich eine Faustfeuerwehrwaffe bei sich trug, flüchtete zu Fuß in Richtung Kieselgebäude. "Dort hat sich die Spur verloren", sagte Polizeisprecherin Karin Temel.


Freitag, 3.02.2012, 18:30

Erneut Wiener Juwelier überfallen

Drei Täter bei Coup auf Mariahilfer Straße: Angestellte gefesselt.
Am Freitag ist in Wien erneut ein Juwelier überfallen worden. Bei einem Raub auf der Mariahilfer Straße (Bezirk Mariahilf) bedrohte ein Mann eine Angestellten mit einem Revolver, während ein Komplize die Vitrinen ausräumte und Schmuckstücke einpackte. Ein dritter Mann wartete vor dem Geschäft. Nach dem Coup flüchteten die Männer unerkannt, berichtete die Polizei.


Freitag, 3.02.2012, 18:23

Paar in eigenem Haus überfallen

Brutalos erbeuteten Geld aus Tresor: Hausbesitzer und Lebensgefährtin verletzt.
Zwei unbekannte Täter haben am Freitagnachmittag ein Paar in seinem Haus in Wels-Pernau überfallen und ausgeraubt. Die mit Sturmhaube maskierten und bewaffneten Männer klopften gegen 15.00 Uhr an der Haustüre. Als die 45-jährige Frau öffnete, wurde sie in den Vorraum zurückgedrängt. Die Eindringlinge bedrohten sie und ihren 44-jährigen Lebensgefährten mit Waffen und schlugen ohne Vorwarnung auf die beiden ein, berichtete die Sicherheitsdirektion Oberösterreich.


Freitag, 3.02.2012, 17:41

Wiener Snipern drohen bis zu drei Jahre Haft

Anklage lautet auf schwere Körperverletzung und schwere Sachbeschädigung.
Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen die beiden jungen Männer, die im vergangenen Sommer in der Bundeshauptstadt aus einem fahrenden Auto heraus mit einer Luftdruckpistole auf zahlreiche Passanten geschossen hatten, einen Strafantrag wegen teils vollendeter, teils versuchter schwerer Körperverletzung und schwerer Sachbeschädigung eingebracht. Dem Duo wird vorgeworfen, am 15. September 2011 gemeinsam 14 Personen beschossen und getroffen zu haben. Drei weitere gemeinschaftliche Schussabgaben sind inkriminiert, wobei die Täter in diesen Fällen ihre Ziele verfehlten.

Der Jüngere der beiden, ein 20-jähriger Angestellter, soll am  30. und 31. August allein auf zwei weitere Menschen gefeuert haben, sein um ein Jahr älterer, beschäftigungsloser Freund am 2. September auf einen Mann. Der Prozess, in dem den Angeklagten laut Strafgesetzbuch bis zu drei Jahre Haft drohen, wurde auf den 2. März anberaumt. Die Verhandlung wird Richter Andreas Hautz leiten.


Freitag, 3.02.2012, 13:11

Grazer Solarium ging in Flammen auf

Sonnenliege fing durch technischen Defekt Feuer.
Um 5.56 Uhr hatte eine der Liegen in dem Selbstbedienungs-Solarium im Stadtbezirk Wetzelsdorf Feuer gefangen. Der Brandmelder schlug an, das Feuer wurde von der Grazer Berufsfeuerwehr gelöscht.


Freitag, 3.02.2012, 12:25

Bewaffneter überfiel Supermarkt

Mit Strickhaube und Schal maskierter Mann flüchtete zu Fuß.
Ein Lebensmittelmarkt in Deutsch-Wagram (Bezirk Gänserndorf) war am Donnerstag Schauplatz eines bewaffneten Raubüberfalls. Nach Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion hatte ein Unbekannter den Kassier mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und Bargeld gefordert, worauf ihm der Angestellte die Geldlade in seine mitgebrachte Tragetasche steckte. Dann flüchtete der Täter. Eine Alarmfahndung verlief ergebnislos, das Opfer blieb unverletzt.

Der Mann hatte, mit Haube und Schal vermummt, das Geschäft um 11.38 Uhr betreten und zunächst wie ein Kunde Waren an sich genommen. Als gegen 11.50 Uhr keine weiteren Kunden an der Kassa standen, legte er die Artikel auf das Fließband und zog gleichzeitig die Waffe aus einer schwarzen Stofftragetasche. Mit der Beute in unbekannter Höhe eilte der Verdächtige auf der Bockfließerstraße vermutlich in Richtung Bockfließ davon.

Der Verdächtige "jugendlichen Typs" war etwa 1,80 Meter groß, sehr schlank und möglicherweise Linkshänder. Er war schwarz gekleidet (Daunenjacke und Hose) und trug braune, schmutzige Stiefel und dunkelgraue Handschuhe. Die Maskierung bestand aus einer schwarzen Strickhaube und schwarzem Schal mit feinem hellem Muster, die schwarze Pistole war etwa 20 Zentimeter lang. Sachdienliche Hinweise werden an das Landeskriminalamt Niederösterreich, Telefonnummer 059133/30-3333, erbeten.


Freitag, 3.02.2012, 11:53

Eisstau: Bundesstraße 27 geflutet

Werks-Kanal der EVN ging über - acht Zentimeter dicke Eisdecke auf Fahrbahn.
In Payerbach (Bezirk Neunkirchen) hat die Kälte am Freitag zu einem außergewöhnlichen Einsatz für die Feuerwehr und den Straßendienst gesorgt. Ein Werks-Kanal der EVN ging in Folge eines Eisstaus über und kaltes Wasser flutete die B27 auf rund zwei Kilometern, berichtete die Feuerwehr. Frostige Temperaturen von minus 17 Grad ließen das Wasser sofort gefrieren und verursachten so eine spiegelglatte Fahrbahn.

Durch die eisige Kälte in den vergangenen Tagen war laut Feuerwehr die Niveauregelung einer Wehranlage der EVN eingefroren, die dadurch nicht mehr von alleine aufging. Es bildete sich ein Eisstau, der Werkskanal ging schließlich über und überschwemmte die Bundesstraße - das Wasser sei bis zu 20 Zentimeter hoch gestanden, so Patrick Lechner von der Feuerwehr. Auch in ein Wohnhaus sei Wasser geronnen.

Gegen 6.00 Uhr wurden zwei Feuerwehren alarmiert. Sie saugten mit einem Nasssauger das Gebäude aus und die EVN öffnete die Niveauregelung der Wehranlage, wodurch ein Teil des Wassers schnell wieder zurück in das Bachbett lief. Der andere Teil war durch die Kälte aber sofort festgefroren und bildete eine bis zu acht Zentimeter dicke Eisschicht auf der Fahrbahn.

Mit einem Schneepflug habe der Straßendienst das Eis dann grob entfernt, seither würden drei Fahrzeuge der Straßenmeisterei Salz streuend die Strecke auf und ab fahren, erklärte Lechner. Diese Arbeiten dürften den ganzen Tag andauern, für die Feuerwehrleute war der Einsatz nach knapp vier Stunden beendet.

Die B27 war über zwei Stunden nur einspurig im Schritttempo passierbar, am Vormittag aber salznass und wieder beidseitig befahrbar, hieß es. Unfälle seien nicht passiert.
 


Freitag, 3.02.2012, 11:10

Brutaler Räuber gab sich als Polizist aus

Der Mann schlug sein Opfer auf einer McDonalds-Toilette bewusstlos.
Ein 38-jähriger Mann ist am Donnerstagabend in einer Toilette einer McDonald's-Filiale in Wien-Favoriten von einem Unbekannten bewusstlos geschlagen worden. Der Täter flüchtete anschließend mit der Geldbörse des Opfers, berichtete die Polizei.

Um 21.45 Uhr suchte der 38-Jährige die Herrentoilette des Restaurants auf, bei sich trug er einen Lederkoffer. Als er aus dem WC gehen wollte, stand plötzlich ein Unbekannter vor ihm und drängte ihn mit den Worten: "Grüß Gott, Kriminalpolizei" zurück in die Kabine. Hinter verschlossener Tür schlug der Täter den Kopf seines Opfers so lange gegen die Wand, bis dieses bewusstlos zusammen sackte. Der Schwerverletzte schleppte sich anschließend aus dem Lokal und fuhr mit der U-Bahn noch bis zum Schwedenplatz, wo Passanten die Rettung verständigten.


Freitag, 3.02.2012, 10:55

Sibirien-Kälte legt Europa lahm

Ganz Europa erstarrt im Extremfrost. Am schlimmsten Osteuropa betroffen.
Die sibirische Kältewelle erstreckt sich über den gesamten Kontinent. Schon 120 Tote hat Hoch „Cooper“ gefordert, und ein Ende der Extrem­situation ist nicht in Sicht.


Freitag, 3.02.2012, 10:45