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Schuldenschnitt kostet KA Finanz 400 Mio. €

Der staatlichen Bad Bank der alten Kommunalkredit drohen hohe Verluste.
Nach dem griechischen Schuldenschnitt werden nun die Kreditausfallversicherungen fällig. Der Branchenverband ISDA stellte ein sogenanntes Kreditereignis fest, wie die Organisation am Freitagabend mitteilte. Mit diesem Begriff ist ein Zahlungsausfall gemeint, der die Collective Default Swaps (CDS) auslöst, mit denen sich bestimmte Halter von griechischen Staatsanleihen abgesichert haben. Einer Statistik eines darauf spezialisierten US-Clearinghauses zufolge geht es dabei um ein Volumen von maximal rund 3,2 Milliarden Dollar (2,43 Mrd. Euro).

Die Entscheidung des Branchenverbands werde wohl dazu führen, dass "das Verlustrisiko bei der KA Finanz leider schlagend wird", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Freitagabend auf Anfrage der APA. Dabei geht es um rund 400 Mio. Euro. Die KA Finanz habe eine Sondersituation, weil sie schon vor ihrer Notverstaatlichung außergewöhnlich CDS angesammelt habe. Auch bei den anderen österreichischen Banken sei kein Bedarf an zusätzlichen Wertberichtigungen bekannt, so der Sprecher.

Die ISDA begründete die Auslösung des Kreditereignisses auf ihrer Website folgendermaßen: Trotz einer hohen freiwilligen Beteiligungsquote wolle Athen alle Halter von Anleihen nach griechischem Recht zum Forderungsverzicht zwingen. Zu diesem Zweck hatte Griechenland vorsorglich bereits ein Gesetz verabschiedet, das die Möglichkeit eröffnet, alte Anleihen rückwirkend mit Zwangsklauseln (Collective Action Clauses) auszustatten.

Kreditausfallversicherungen hatten während des Finanzcrashs 2008 eine entscheidende Rolle gespielt. Nachdem CDS-Titel bei der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers zu einem kolossalen Dominoeffekt und zur Beinah-Pleite des großen US-Versicherers AIG geführt hatten, sind ihre Auswirkungen gefürchtet. Bei den Plänen zur griechischen Umschuldung war bisher alles daran gesetzt worden, dass Kreditausfallversicherungen nicht fällig werden. Es ist aber unklar, welche Folgen die ISDA-Entscheidung nun tatsächlich hat, da niemand weiß, welcher Investor nun Kreditausfallversicherungen besitzt und welche weiteren Effekte eintreten können.

Griechenland hatte zuvor der weitaus größten Zahl seinen Privatgläubiger einen freiwilligen Schuldenschnitt abgerungen und damit eine Voraussetzung für internationale Hilfen im Volumen von 130 Milliarden Euro erfüllt. 85,8 Prozent der Privatgläubiger beteiligten sich an dem Anleihe-Tausch. Da die angestrebte Quote von 90 Prozent knapp verfehlt wurde, sollen die unwilligen Investoren nun zum Verzicht gezwungen werden.
 

Freitag, 9.03.2012, 15:00

EU gibt Hilfspaket für Athen teilweise frei

Nach dem Schuldenschnitt werden Kreditausfallversicherungen ausgelöst.
Griechenland erreicht trotz der großen Beteiligung privater Gläubiger an einem freiwilligen Anleihenaustausch nicht den geplanten Schuldenschnitt in Höhe von 107 Milliarden Euro. "Es fehlen sieben Milliarden Euro", sagte Finanzminister Evangelos Venizelos am Freitag. An die Privatgläubiger gerichtet, die sich an dem freiwilligen Anleihentausch nicht beteiligen wollen, sagte der Minister, es sei "naiv" zu glauben, sie könnten ihr gesamtes investiertes Geld zurückerhalten. Die Gläubiger, die soeben mit großer Mehrheit dem Schuldenschnitt zugestimmt haben, müssen mit Abschlägen von mehr als 70 Prozent rechnen.

Freitag, 9.03.2012, 14:12

Wiener Börse schließt leicht im Plus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei schwachem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 0,23 Prozent auf 2.162,07 Einheiten. Auch das europäische Umfeld schloss nach uneinheitlichem Verlauf mehrheitlich im Plus. Im Frühhandel hatte noch die Erleichterung über die gelungene Umschuldung in Griechenland den Märkten Auftrieb gegeben.
Die möglicherweise bevorstehende Aktivierung der Umschuldungsklauseln CAC, mit denen Athen noch unwillige Gläubiger zur Teilnahme am Schuldenschnitt zwingen kann, sorgte hingegen für etwas Verunsicherung an den Märkten, hieß es.

Freitag, 9.03.2012, 11:03

ATX schließt leicht im Plus

Der ATX notierte zum Handelsschluss bei 2.162,07 Zählern (+0,23%).
Die Wiener Börse hat die Sitzung am heutigen Freitag bei schwachem Volumen mit freundlicher Tendenz beendet. Der Fließhandelsindex ATX stieg gegenüber dem Donnerstag-Schluss (2.157,08) um 4,99 Punkte oder 0,23 Prozent auf 2.162,07 Zähler. Gegenüber Ultimo 2011 liegt der ATX per heute 270,39 Punkte oder 14,29 Prozent im Plus. Der ATX Prime schloss mit einem Plus von 0,24 Prozent oder 2,51 Punkten bei 1.067,49 Einheiten.

Das Tageshoch erreichte der ATX gegen 9.40 Uhr mit 2.180,95 Zählern. Das Tagestief lag zur Eröffnung bei 2.158,01 Zählern. Im prime market zeigten sich am Ende der Sitzung 20 Titel mit höheren Kursen, 19 mit tieferen und keiner unverändert. In einer Aktie kam es zu keiner Kursbildung.

Gehandelt wurden im prime market 4.950.352 (Vortag: 6.007.500) Stück Aktien (Einfachzählung). Umsatzstärkste Aktie war Erste Group mit 588.873 Stück Aktien. Wertmäßig kam heute ein Umsatz im prime market (Doppelzählung) von 117,662 (161,599) Mio. Euro zustande, wovon 22,21 Mio. Euro allein auf Erste Group entfielen.
 

Freitag, 9.03.2012, 10:41

Wiener Rentenmarkt am Nachmittag mit höherer Tendenz

Der Wiener Rentenmarkt hat sich heute, Freitag, am Nachmittag mit leichten Aufschlägen präsentiert. Auch der deutsche Bund-Future konnte im Tagesverlauf sein höheres Niveau halten. Nach Angaben von Händlern hat der der gelungene Anleihentausch in Griechenland die Investoren am deutschen Anleihemarkt noch nicht nachhaltig beeindruckt. Ein Rest Unsicherheit bleibe wegen der Kreditausfallversicherungen, die nun ausgelöst werden könnten.
Auch die am Nachmittag veröffentlichten, über den Erwartungen gelegenen, US-Arbeitsmarktdaten hatten dem Markt kaum neue Impulse gegeben. Die Zahl der Beschäftigten in den USA stieg im Februar um 227.000, Analysten hatten ein Plus von 210.000 erwartet. Im Jänner und Dezember entstanden zudem 61.000 mehr Arbeitsplätze als zunächst gemeldet. Die Arbeitslosenquote blieb mit 8,3 Prozent auf einem Drei-Jahres-Tief.

Freitag, 9.03.2012, 10:13

US-Börsen im Frühhandel moderat im Plus

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Freitag im Frühhandel mit etwas höheren Kursen tendiert. Bis 16.30 Uhr stieg der Dow Jones 0,37 Prozent auf 12.955,32 Zähler.
Leichte Unterstützung kam zum Wochenschluss vom großen US-Arbeitsmarktbericht für Februar, der beim Beschäftigungsaufbau die Erwartungen etwas übertreffen konnte. Insgesamt bezeichneten Marktteilnehmer die Daten aber als wenig spektakulär.

Freitag, 9.03.2012, 09:49

Glücksspiel: Novomatic-Tochter erhält NÖ-Lizenz

Für Mitbewerber Merkur Entertainment ist Entscheidung "nicht nachvollziehbar".
Die Novomatic-Tochter Admiral Casinos & Entertainment AG (ACE AG) hat in Niederösterreich die Lizenz für sämtliche Spielautomaten im Rahmen des kleinen Glücksspiels erhalten, erklärte ein Sprecher des zuständigen Landesrats Karl Wilfing (V) am Freitag auf APA-Anfrage. Fünf Bieter hatten sich um Lizenzen beworben. Die Merkur Entertainment AG, in der sich der Industrielle Frank Stronach und die deutsche Gauselmann-Gruppe zusammengetan haben, geht leer aus und will nun den Bescheid vor dem Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof anfechten.

"Die Entscheidung ist absolut nicht nachvollziehbar", sagte Merkur Entertainment-Sprecher Georg Brockmeyer zur APA. Es sei nur eine von drei ausgeschriebenen Lizenzen vergeben worden. Die Merkur Entertainment erhielt den Bescheid nach eigenen Angaben heute, Freitag, zugestellt. Bei Novomatic wartet man hingegen noch auf den Bescheid und will sich nicht näher äußern: "Wir haben keinen Kenntnisstand und warten auf Post aus St. Pölten", sagte Novomatic-Sprecher Hannes Reichmann am Freitagnachmittag.

Das Land Niederösterreich, wo auch der international tätige Automatenkonzern Novomatic seinen Hauptsitz hat, hatte bis zu drei Konzessionen für Spielsalons mit je 10 bis 50 Geräten ausgeschrieben. "Es können drei Bewilligungen für die Dauer von 15 Jahren für insgesamt 1.339 Glücksspielautomaten vergeben werden", hieß es auf der Homepage der Landesregierung im Juli 2011. Zum Vergleich: Marktführer Novomatic hatte im vergangen Jahr laut Zeitungsberichten rund 800 Glücksspielautomaten in Niederösterreich in Betrieb.

Sämtliche Bewerbungen seien von der Behörde geprüft worden, die Novomatic-Tochter sei aber der einzige Bieter gewesen, der die strengen, im Gesetz festgelegten Kriterien für Zutrittskontrollen, Spielerschutz etc. ausreichend erfüllt habe, erklärte der Sprecher des zuständigen Landesrats. Bisher hat es auch andere Anbieter gegeben, die in Niederösterreich Spielautomaten aufstellen durfte.
 

Freitag, 9.03.2012, 09:47

Glücksspiel: Novomatic-Tochter erhält NÖ-Lizenz

Für Mitbewerber Merkur Entertainment ist Entscheidung "nicht nachvollziehbar".
Die Novomatic-Tochter Admiral Casinos & Entertainment AG (ACE AG) hat in Niederösterreich die Lizenz für sämtliche Spielautomaten im Rahmen des kleinen Glücksspiels erhalten, erklärte ein Sprecher des zuständigen Landesrats Karl Wilfing (V) am Freitag auf APA-Anfrage. Fünf Bieter hatten sich um Lizenzen beworben. Die Merkur Entertainment AG, in der sich der Industrielle Frank Stronach und die deutsche Gauselmann-Gruppe zusammengetan haben, geht leer aus und will nun den Bescheid vor dem Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof anfechten.

"Die Entscheidung ist absolut nicht nachvollziehbar", sagte Merkur Entertainment-Sprecher Georg Brockmeyer zur APA. Es sei nur eine von drei ausgeschriebenen Lizenzen vergeben worden. Die Merkur Entertainment erhielt den Bescheid nach eigenen Angaben heute, Freitag, zugestellt. Bei Novomatic wartet man hingegen noch auf den Bescheid und will sich nicht näher äußern: "Wir haben keinen Kenntnisstand und warten auf Post aus St. Pölten", sagte Novomatic-Sprecher Hannes Reichmann am Freitagnachmittag.

Das Land Niederösterreich, wo auch der international tätige Automatenkonzern Novomatic seinen Hauptsitz hat, hatte bis zu drei Konzessionen für Spielsalons mit je 10 bis 50 Geräten ausgeschrieben. "Es können drei Bewilligungen für die Dauer von 15 Jahren für insgesamt 1.339 Glücksspielautomaten vergeben werden", hieß es auf der Homepage der Landesregierung im Juli 2011. Zum Vergleich: Marktführer Novomatic hatte im vergangen Jahr laut Zeitungsberichten rund 800 Glücksspielautomaten in Niederösterreich in Betrieb.

Sämtliche Bewerbungen seien von der Behörde geprüft worden, die Novomatic-Tochter sei aber der einzige Bieter gewesen, der die strengen, im Gesetz festgelegten Kriterien für Zutrittskontrollen, Spielerschutz etc. ausreichend erfüllt habe, erklärte der Sprecher des zuständigen Landesrats. Bisher hat es auch andere Anbieter gegeben, die in Niederösterreich Spielautomaten aufstellen durfte.
 

Freitag, 9.03.2012, 09:47

US-Börsen eröffnen im Plus

US-Arbeitsmarktdaten und Entwicklungen rund um Griechenland im Blick.
Die New Yorker Aktienbörsen haben am Freitag im Frühhandel mit etwas höheren Kursen tendiert. Bis 16.30 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index 47,38 Einheiten oder 0,37 Prozent auf 12.955,32 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 7,28 Punkte oder 0,53 Prozent auf 1.373,19 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 18,17 Punkte (plus 0,61 Prozent) auf 2.988,59 Einheiten.

Leichte Unterstützung kam zum Wochenschluss von den US-Arbeitsmarktdaten. Laut dem großen Arbeitsmarktbericht der Regierung stieg Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Februar um 227.000, wohingegen Volkswirte mit einem Zuwachs um lediglich 210.000 Stellen gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote verharrte erwartungsgemäß bei 8,3 Prozent. Insgesamt bezeichneten Marktteilnehmer die Daten aber als wenig spektakulär.

Auch stand am Berichtstag die Veröffentlichung des US-Handelsbilanzdefizits für Jänner an. Dieses kletterte auf 52,6 Mrd. Dollar und damit auf den höchsten Wert seit Oktober 2008. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem geringeren Minus von 49,0 Mrd. Dollar gerechnet.

Daneben war auch Griechenland an den US-Börsen ein Thema. Am Vorabend war in Athen die Frist für das Umtauschangebot an die Anleihenhalter Griechenlands mit einer Beteiligungsquote von 85,8 Prozent zu Ende gegangen. Etwas irritiert zeigten sich die Anleger aber angesichts der möglichen Aktivierung der Umschuldungsklauseln CAC, mit denen Athen noch unwillige Gläubiger zur Teilnahme am Schuldenschnitt zwingen kann, erläuterten Marktteilnehmer. Die Teilnahme an dem Anleihentausch würde damit laut Athen auf 95,7 Prozent steigen. Eine Entscheidung über eine Aktivierung der Zwangsklauseln muss aber gemeinsam mit den Partnern der Eurozone getroffen werden.

Im Dow Jones blieben die Kursbewegungen vorerst innerhalb enger Bandbreiten. Der größte Gewinner war die Bankenaktie JPMorgan mit einem Plus von 1,29 Prozent auf 40,96 Dollar. Bank of America fanden sich mit einem Aufschlag von 0,74 Prozent auf 8,13 Dollar ebenfalls im oberen Bereich der Kurstafel ein. Die Verliererliste wurde indes von Hewlett-Packard (HP) und Boeing angeführt, die um 1,06 Prozent auf 24,38 Dollar bzw. 0,45 Prozent auf 18,95 Dollar nachgaben.

Außerhalb des wichtigsten US-Index gaben Texas Instruments um 1,40 Prozent auf 32,14 Dollar nach. Der Chiphersteller hatte wegen einer geringer als erwarteten Nachfrage nach Mobilfunkchips seine Umsatz-und Ergebnisziele für das erste Quartal nach unten revidiert.
 

Freitag, 9.03.2012, 09:39

Fitch stuft Griechenland erneut ab

Als letzte der drei großen Ratingagenturen sieht Fitch einen "Zahlungsausfall".
Die Ratingagentur Fitch hat Griechenlands Kreditwürdigkeit als "beschränkten Zahlungsausfall" (Restricted Default) bewertet. Grund für die Herunterstufung sei der Schuldenschnitt, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit. Der Bonitätswächter hatte bereits Mitte letzten Jahres angekündigt, den Schritt zu vollziehen, sobald Athens Anleihetausch mit den privaten Gläubigern abgeschlossen ist.

Zuletzt hatten auch die beiden anderen großen Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P) und Moody's die Kreditwürdigkeit Athens weiter herabgestuft. So hatte S&P die bereits mangelhafte Note "CC" auf ein "Selective Default", also einen teilweisen Zahlungsausfall, gesenkt. Moody's senkte den Daumen ebenfalls und stufte die Bonität von "Ca" auf die niedrigste Stufe "C", was Zahlungsausfall bedeutet, herab. Beide hatten damit auf die Einigung auf den Schuldenschnitt reagiert.

Nach monatelangem Bangen gab das Finanzministerium in Athen Freitagfrüh eine hohe Beteiligung an dem "freiwilligen" Forderungsverzicht privater Gläubiger bekannt. Nach offiziellen Angaben sind 85,8 Prozent der Anleihen unter griechischem Recht und 69 Prozent unter internationalem Recht umgetauscht worden. Nach Aktivierung der Umschuldungsklauseln (Collective Action Clauses/CAC) sollen 95,7 Prozent des Nominalkapitals am Forderungsverzicht beteiligt werden.

Freitag, 9.03.2012, 09:23

Fitch stuft Griechenland erneut ab

Als letzte der drei großen Ratingagenturen sieht Fitch einen "Zahlungsausfall".
Die Ratingagentur Fitch hat Griechenlands Kreditwürdigkeit als "beschränkten Zahlungsausfall" (Restricted Default) bewertet. Grund für die Herunterstufung sei der Schuldenschnitt, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit. Der Bonitätswächter hatte bereits Mitte letzten Jahres angekündigt, den Schritt zu vollziehen, sobald Athens Anleihetausch mit den privaten Gläubigern abgeschlossen ist.

Zuletzt hatten auch die beiden anderen großen Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P) und Moody's die Kreditwürdigkeit Athens weiter herabgestuft. So hatte S&P die bereits mangelhafte Note "CC" auf ein "Selective Default", also einen teilweisen Zahlungsausfall, gesenkt. Moody's senkte den Daumen ebenfalls und stufte die Bonität von "Ca" auf die niedrigste Stufe "C", was Zahlungsausfall bedeutet, herab. Beide hatten damit auf die Einigung auf den Schuldenschnitt reagiert.

Nach monatelangem Bangen gab das Finanzministerium in Athen Freitagfrüh eine hohe Beteiligung an dem "freiwilligen" Forderungsverzicht privater Gläubiger bekannt. Nach offiziellen Angaben sind 85,8 Prozent der Anleihen unter griechischem Recht und 69 Prozent unter internationalem Recht umgetauscht worden. Nach Aktivierung der Umschuldungsklauseln (Collective Action Clauses/CAC) sollen 95,7 Prozent des Nominalkapitals am Forderungsverzicht beteiligt werden.

Freitag, 9.03.2012, 09:23

Ungarns Großbank OTP rutschte in 4. Quartal 2011 in roten Zahlen

Die ungarische Großbank OTP hat im 4. Quartal 2011 einen Verlust von 25,8 Mrd. Forint (88,1 Mio. Euro) wegen Abschreibungen und Risikovorsorgen im Rahmen des zeitlich beschränkten Zwangskonvertierung-Programms in Ungarn für Fremdwährungskredite erlitten, geht aus den Bilanzzahlen der OTP hervor. Im 4. Quartal 2010 hatte die Bank noch einen Nettogewinn von 17,4 Mrd. Forint erwirtschaftet. Im Gesamtjahr 2011 erzielte OTP dagegen einen Nettogewinn in Höhe von 83,8 Mrd. Forint, ein Rückgang um 29 Prozent im Jahresvergleich.
Ohne die Bankenabgabe, die Kosten für das Zwangskonvertierungsprogramm sowie weitere Firmenwert-Abschreibungen hätte OTP im 4. Quartal einen Nettogewinn von 30,2 Mrd. Forint eingefahren, so die Bank. Die Abschreibungen infolge der Zwangskonvertierungen bezifferte OTP für das Gesamtjahr 2011 mit 31,6 Mrd. Forint, weitere 2 Mrd. Forint sollen noch im 1. Quartal 2012 abgeschrieben werden. Für 2012 rechnet die Bank damit, dass der konsolidierte Kreditbestand wieder anzieht.

Freitag, 9.03.2012, 09:23

Lufthansa legte im Februar trotz Streiks deutlich zu

Die AUA-Mutter Lufthansa hat im Februar trotz des Streiks am Frankfurter Flughafen im Passagiergeschäft deutliche Zuwächse erzielt. Zusammen mit ihren Töchtern Swiss, Austrian Airlines (AUA) und Germanwings beförderte Europas größte Fluggesellschaft fast 6,7 Millionen Fluggäste, rund vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um einen halben Prozentpunkt auf 71,8 Prozent.
Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung allerdings weiter nach unten. Konzernweit schrumpfte das Fracht- und Luftpost-Aufkommen um zwei Prozent auf 163.000 Tonnen. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 67,2 Prozent.

Freitag, 9.03.2012, 09:19

US-Wirtschaft schaffte im Februar mehr Jobs als erwartet

Die US-Wirtschaft hat im Februar überraschend viele Jobs geschaffen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 227.000, teilte das Arbeitsministerium am Freitag mit. Analysten hatten ein Plus von 210.000 erwartet. Im Jänner und Dezember entstanden zudem 61.000 mehr Arbeitsplätze als zunächst gemeldet. Die Arbeitslosenquote blieb mit 8,3 Prozent auf einem Drei-Jahres-Tief.
"Der Arbeitsmarkt liefert einen weiteren Hinweis dafür, dass der Aufschwung an Breite gewinnt", sagte Ryan Sweet von Moody's Analytics. Seit August entstanden etwa eine Million neue Jobs. Das Tempo ist aber nicht hoch genug, um das Heer der fast 24 Millionen Arbeitslosen oder nur geringfügig Beschäftigten merklich zu reduzieren. Der Arbeitsmarkt sei "von Normalität noch weit entfernt", stellte Notenbankchef Ben Bernanke jüngst fest. Dazu sei mehr Wachstum notwendig.

Freitag, 9.03.2012, 08:20

Euro am Nachmittag mit Abschlägen

Schwächer gegenüber dem EZB-Richtkurs vom Donnerstag und auch tiefer zum Niveau von heute in der Früh hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar am frühen Freitagnachmittag gezeigt.
Die Gemeinschaftswährung rutschte am Nachmittag gegen den US-Dollar weiter ab und fiel mit einer raschen Bewegung von 1,3190 bis in die Region von 1,3135 Dollar. Marktteilnehmer verwiesen auf besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten. In den USA ist die Beschäftigtenzahl im Februar stärker gestiegen als erwartet, die Arbeitslosenquote verharrte wie erwartet bei 8,3 Prozent.

Freitag, 9.03.2012, 08:12

US-Börsen zur Eröffnung etwas höher erwartet

Nach dem Schuldenschnitt in Griechenland und den jüngsten Arbeitsmarktdaten dürften die US-Aktienmärkte am Freitag moderat zulegen. Der Future auf den Dow Jones deutete rund 45 Minuten vor Handelsbeginn eine um 0,23 Prozent höhere Eröffnung an.
Im Nachgang des gelungenen Anleihentauschs in Athen stehen auch an den US-Märkten die Entwicklungen rund um Griechenland im Blick. Zuletzt haben die Euro-Finanzminister das zweite Hilfspaket für das pleitebedrohte Griechenland zum Teil freigegeben. Die jüngsten Arbeitsmarktdaten fielen wenig spektakulär aus. In den Vereinigten Staaten war die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat wie erwartet unverändert geblieben. Die Beschäftigtenzahl allerdings war im Februar stärker gestiegen als erwartet.

Freitag, 9.03.2012, 08:07

Wiener Börse im Verlauf weiterhin freundlich

Die Wiener Börse hat sich heute, Freitag, am Nachmittag bei schwachem Volumen weiterhin mit freundlicher Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.170,73 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 0,63 Prozent.
In einem uneinheitlichen Börsenumfeld konnte der ATX am frühen Nachmittag sein Kursplus verteidigen. Nach der Erleichterung über die gelungene Umschuldung in Griechenland sollte im weiteren Verlauf der anstehende US-Arbeitsmarktbericht für neue Impulse sorgen, hieß es von Marktteilnehmern.

Freitag, 9.03.2012, 07:51

Februar-Rekord für oe24-Netzwerk

Das Dachangebot der Tageszeitung ÖSTERREICH feiert nächsten Erfolg.
Die neue Österreichische Web Analyse (ÖWA) bringt einen sensationellen Erfolg für das oe24-Netzwerk: Mit 2.916.436 „Unique Clients“ erreicht das Dachangebot der Tageszeitung ÖSTERREICH einen neuen Februar-Rekord (ÖWA-Basic Februar 2012).

Gegenüber dem Februar des Vorjahres konnte das oe24-Netzwerk bei den Unique Clients um 43,5 Prozent zulegen! Das ist ein Plus von 883.822 „Unique Clients“ innerhalb von nur einem Jahr! Beeindruckend ist auch der Zuwachs des oe24-Netzwerks bei den Visits: Hier kommt das oe24-Netzwerk im Februar auf 9.956.915 Visits (im Februar 2011 waren es noch 7.153.919 Visits). Die Visits konnten somit gegenüber dem Februar 2011 um 39 Prozent gesteigert werden.

Einen neuen Rekordwert verzeichnet das oe24-Netzwerk auch bei den Page Impressions: Hier durchbricht das oe24-Netzwerk mit 92.463.334 erstmals in der Geschichte die 90-Millionen-Marke. Bei den Page Impressions verzeichnet das oe24-Netzwerk damit ein Plus von 86,7 Prozent gegenüber dem Februar 2011.  

Bei den Unique Clients ist das oe24-Netzwerk unter den Dachangeboten im Februar 2012 damit nur noch hinter dem traditionell auf Platz 1 liegenden ORF-Network sowie den beiden Service-Angeboten herold-Network und GMX Österreich.

Die aktuellen ÖWA-Zahlen und die starken Zuwächse sind der beste Beweis dafür, dass unser Angebot bestens ankommt und bestärken uns darin, weiter auf unsere redaktionellen Schwerpunkte zu setzen: Live-Ticker, Live-Videos, top-aktuelle News und ein besonders starker Fokus auf die Zielgruppe der Frauen.

Freitag, 9.03.2012, 07:43

Februar-Rekord für oe24-Netzwerk

Das Dachangebot der Tageszeitung ÖSTERREICH feiert nächsten Erfolg.
Die neue Österreichische Web Analyse (ÖWA) bringt einen sensationellen Erfolg für das oe24-Netzwerk: Mit 2.916.436 „Unique Clients“ erreicht das Dachangebot der Tageszeitung ÖSTERREICH einen neuen Februar-Rekord (ÖWA-Basic Februar 2012).

Gegenüber dem Februar des Vorjahres konnte das oe24-Netzwerk bei den Unique Clients um 43,5 Prozent zulegen! Das ist ein Plus von 883.822 „Unique Clients“ innerhalb von nur einem Jahr! Beeindruckend ist auch der Zuwachs des oe24-Netzwerks bei den Visits: Hier kommt das oe24-Netzwerk im Februar auf 9.956.915 Visits (im Februar 2011 waren es noch 7.153.919 Visits). Die Visits konnten somit gegenüber dem Februar 2011 um 39 Prozent gesteigert werden.

Einen neuen Rekordwert verzeichnet das oe24-Netzwerk auch bei den Page Impressions: Hier durchbricht das oe24-Netzwerk mit 92.463.334 erstmals in der Geschichte die 90-Millionen-Marke. Bei den Page Impressions verzeichnet das oe24-Netzwerk damit ein Plus von 86,7 Prozent gegenüber dem Februar 2011.  

Bei den Unique Clients ist das oe24-Netzwerk unter den Dachangeboten im Februar 2012 damit nur noch hinter dem traditionell auf Platz 1 liegenden ORF-Network sowie den beiden Service-Angeboten herold-Network und GMX Österreich.

Die aktuellen ÖWA-Zahlen und die starken Zuwächse sind der beste Beweis dafür, dass unser Angebot bestens ankommt und bestärken uns darin, weiter auf unsere redaktionellen Schwerpunkte zu setzen: Live-Ticker, Live-Videos, top-aktuelle News und ein besonders starker Fokus auf die Zielgruppe der Frauen.

Freitag, 9.03.2012, 07:43

Lufthansa legte im Februar trotz Streiks deutlich zu

Die AUA-Mutter Lufthansa hat im Februar trotz des Streiks am Frankfurter Flughafen im Passagiergeschäft deutliche Zuwächse erzielt. Zusammen mit ihren Töchtern Swiss, Austrian Airlines (AUA) und Germanwings beförderte Europas größte Fluggesellschaft fast 6,7 Millionen Fluggäste, rund vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um einen halben Prozentpunkt auf 71,8 Prozent.
Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung allerdings weiter nach unten. Konzernweit schrumpfte das Fracht- und Luftpost-Aufkommen um zwei Prozent auf 163.000 Tonnen. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 67,2 Prozent.

Freitag, 9.03.2012, 07:33

Hilti verliert deutlich wegen Frankenstärke

Der Liechtensteiner Baugerätehersteller Hilti hat den starken Franken deutlich zu spüren bekommen. Der Reingewinn der Gruppe schrumpfte 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent auf 97 Mio. Franken (80,5 Mio. Euro). Dabei machten die negativen Währungseinflüsse 126 Mio. Franken zunichte, wie Hilti mitteilte.
Das Betriebsergebnis lag 23 Prozent unter dem Vorjahr bei 207 Mio. Franken. Die Währungseffekte schlugen mit 87 Mio. Franken zu Buche. Der Umsatz wuchs leicht um 2 Prozent auf knapp 4 Mrd. Franken. In Lokalwährungen gerechnet hat Hilti ein Umsatzwachstum von 15 Prozent erreicht.

Freitag, 9.03.2012, 07:30

AUA beförderte im Februar um 10,5 Prozent mehr Passagiere

Die Austrian Airlines (AUA) haben im Februar 715.300 Passagiere befördert, das waren um 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat und lag im Durchschnitt bei 69,4 Prozent, teilte die Lufthansa-Tochter AUA Aussendung mit. Der Zuwachs bei den Passagieren ist auf die Europa- und die Charter-Flüge zurückzuführen.
Während in Europa im Februar um 12,3 Prozent mehr Passagiere, nämlich rund 575.800 Personen, mit der AUA flogen, sank die Zahl der Passagiere auf Interkontinental-Flügen um 0,1 Prozent auf 110.600 leicht. Im Februar 2012 lag die Zahl der Charter-Passagiere mit 28.900 um 20,8 Prozent über dem Vorjahr. Im Zeitraum Jänner und Februar lag die Passagierzahl mit rund 1,452.800 um 8,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die Auslastung stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 68,8 Prozent.

Freitag, 9.03.2012, 07:09

Europas Leitbörsen zu Mittag uneinheitlich

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag zu Mittag ohne klare Richtung tendiert. Der Euro-Stoxx-50 tendierte knapp behauptet um 0,06 Prozent leichter auf 2.512,69 Punkte. Insgesamt hielten sich die Indexbewegungen in sehr engen Bandbreiten.
Im Nachgang des gelungenen Anleihentauschs in Griechenland mit einer Beteiligungsquote von 85,8 Prozent herrsche etwas Irritation unter den Anlegern, hieß es aus dem Handel. Grund dafür sei die möglicherweise bevorstehende Aktivierung der Umschuldungsklauseln CAC, mit denen Athen noch unwillige Gläubiger zur Teilnahme am Schuldenschnitt zwingen könnte.

Freitag, 9.03.2012, 06:53

AUA: 10,5 % mehr Passagiere

Insgesamt brachte die AUA im Februar 715.300 Passagiere an ihr Ziel.
Die Austrian Airlines (AUA) haben im Februar 715.300 Passagiere befördert, das waren um 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat und lag im Durchschnitt bei 69,4 Prozent, teilte die Lufthansa-Tochter AUA am Freitag mit. Der Zuwachs bei den Passagieren ist auf die Europa- und die Charter-Flüge zurückzuführen.

Freitag, 9.03.2012, 06:37

AUA: 10,5 % mehr Passagiere

Insgesamt brachte die AUA im Februar 715.300 Passagiere an ihr Ziel.
Die Austrian Airlines (AUA) haben im Februar 715.300 Passagiere befördert, das waren um 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat und lag im Durchschnitt bei 69,4 Prozent, teilte die Lufthansa-Tochter AUA am Freitag mit. Der Zuwachs bei den Passagieren ist auf die Europa- und die Charter-Flüge zurückzuführen.

Freitag, 9.03.2012, 06:37

Heimischer Großhandel legte 2011 um 5 Prozent auf 143 Mrd. Euro zu

Der Umsatz im heimischen Großhandel kletterte im Jahr 2011 um nominell 4,9 Prozent auf 142,6 Mrd. Euro, ohne aber das Rekordniveau von 144 Mrd. Euro aus dem Jahr 2008 zu erreichen. Inflationsbereinigt stiegen die Erlöse um 0,9 Prozent. Das größte reale Umsatzplus wurde 2011 im Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör mit 12,6 Prozent erzielt, gefolgt vom Informations- und Kommunikationstechnik-Großhandel mit einem Plus von 12,3 Prozent, geht aus einer Studie der KMU Forschung Austria hervor.
Im Schnitt erzielten die Großhändler 2009/10 einen Gewinn vor Steuern von 2,8 Prozent der Betriebsleistung. Ein Drittel der untersuchten Betriebe machte aber einen Verlust. Die geringste Umsatzrentabilität gab es im Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren mit 0,8 Prozent. Am profitabelsten ist der "Sonstige Großhandel" mit 5,2 Prozent, dazu gehört unter anderem der Mineralölgroßhandel.

Freitag, 9.03.2012, 06:32

Air France-KLM könnte mit Air Berlin kooperieren

Die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin, zu der in Österreich die Airline Niki (flyniki) gehört, könnte künftig mit der französisch-niederländischen Airline Air France-KLM kooperieren. Für eine Zusammenarbeit sei er "bestimmt ganz offen", sagte Air-France-KLM-Chef Jean-Cyril Spinetta der "Financial Times Deutschland". Die zweitgrößte europäische Fluggesellschaft will sich mit Etihad aus Abu Dhabi verbünden, die wiederum Großaktionär bei Air Berlin ist.
Bisher sei Air Berlin nicht auf Air France-KLM zugekommen, sagte Spinetta. Denkbar seien aber etwa sogenannte Code-Share-Flüge: Dabei erhält die Verbindung einer Airline mehrere Flugnummern verschiedener Fluggesellschaften. Gelten könnte dies demnach für Flüge von Deutschland, die nicht über das Drehkreuz Paris laufen, sondern direkt kleinere französische Städte ansteuern. Das wäre ein Angriff auf Lufthansa, denn so könnten die beiden Airlines mehr innereuropäische Verbindungen als bisher anbieten.

Freitag, 9.03.2012, 06:29

Regierung: Beteiligung an Athener Schuldenschnitt bei 85,8 Prozent

Die privaten Gläubiger Griechenlands haben mit großer Mehrheit der historischen Umschuldung zugestimmt und damit den Weg für das zweite Rettungspaket geebnet. Wie die Regierung am Freitag in Athen mitteilte, lag die Annahmequote bei dem Anleihetausch bei 85,8 Prozent.
Von den 177 Mrd. Euro an Anleihen unter griechischem Recht seien 152 Mrd. Euro zum Umtausch eingereicht worden, teilte das Finanzministerium in Athen mit. Das entspricht einer Beteiligungsquote von 85,8 Prozent. Bei den übrigen Anleihen wurde eine Quote von 69 Prozent erreicht.

Freitag, 9.03.2012, 06:10

Deutsche Exporte stiegen Anfang 2012 stärker als erwartet

Die deutschen Exporte sind im Jänner überraschend deutlich gestiegen. Sie legten um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu, teilte das Statistische Bundesamt mit. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 1,6 Prozent gerechnet. Im Dezember waren die Ausfuhren mit 4,4 Prozent so stark eingebrochen wie seit dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jänner 2009 nicht mehr.
Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 85,9 Mrd. Euro ins Ausland. Das waren 9,3 Prozent mehr als im Jänner 2011. Dafür sorgte die starke Nachfrage aus Ländern, die nicht zur Europäischen Union gehören. Die Exporte in diese Region stiegen um 15,4 Prozent und damit mehr als dreimal so stark wie die in die Euro-Länder zu.

Freitag, 9.03.2012, 06:08

Deutsche Verbraucherpreise steigen wieder schneller

Die Verbraucherpreise sind im Februar wieder schneller gestiegen. Die Teuerung betrug im Vergleich zum Vorjahresmonat 2,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum Jänner stiegen die Preise sehr deutlich um 0,7 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Zahlen von Ende Februar. Im Jänner und im Dezember hatte die Inflationsrate noch 2,1 Prozent betragen, höher lag sie zuletzt im November mit 2,4 Prozent.
Verantwortlich für den Preisanstieg waren der Statistikbehörde zufolge wie seit bereits einem Jahr die hohen Preise für Energie: Seit März 2010 liegt die Teuerungsrate für Energie über der allgemeinen Teuerung. Insgesamt legten die Energiepreise um 8,0 Prozent zu. Besonders stark war der Preisanstieg im Jahresvergleich bei Heizöl (plus 17,7 Prozent). Benzin und Diesel kosteten 8,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Freitag, 9.03.2012, 06:07